Stresstest für die Hörder Faßstraße ist gestartet

Gutachten folgt

Es ist der Versuch, die Schneise, die die tägliche Blechlawine auf der Faßstraße zwischen dem Phoenix-See und dem Hörder Ortskern schlägt, aufzulösen. Am Montag starteten Mitarbeiter des Planungs- und des Tiefbauamtes vor Ort die zunächst auf Probe angelegte Zeit des einspurigen und versetzten Fahrens auf der Hauptverkehrsstraße - wir waren dabei und erklären, was die Ziele der Stadt sind.

HÖRDE

, 18.04.2016, 16:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das will die Stadt mit der Umgestaltung der Faßstraße erreichen: 

  • Die Schaffung eines städtebaulich attraktiven Stadtraums, der das Zentrum mit dem Phoenix-See verknüpft.
  • Die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger. Für Fußgänger schafft ein schmalerer Straßenquerschnitt eine bessere Verbindung zum See.
  • Der Erhalt der Leistungsfähigkeit der Faßstraße, über die laut Planungsamt täglich 25.000 Autos fahren.

Das ist geplant:

Die geplanten baulichen Veränderungen werden nun zwischen Alfred-Trappen-Straße und Am Stift erprobt. Es wird die Vierstreifigkeit aufgelöst und durch je einen überbreiten Fahrstreifen mit 4,75 Meter Breite und einem Radfahrstreifen mit 1,75 Breite ersetzt.

Für den Verkehrsversuch werden Verkehrsinseln mit einer Rahmenkonstruktion aus Klebebordsteinen hergestellt. Und es wird eine neue Zufahrt zum Parkplatz am Stiftsplatz hergestellt. Die Bauzeit beträgt etwa fünf Wochen. Noch vor den Sommerferien sollen Autos gezählt und Rückstaulängen gemessen werden. Ein Gutachten soll dann im Spätsommer vorliegen.

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