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Stromausfall legt Ampeln und Bahnen lahm

Störung im RWE-Transportnetz

Kurz nach halb acht gingen die Lichter aus. Halb Bochum versackte in Dunkelheit. Gleich fünf Umspannwerke in Bochum waren von der Störung im Netz der RWE betroffen, damit auch Krankenhäuser und Verkehrsampeln.

BOCHUM

von Von Benedikt Reichel

, 29.12.2011 / Lesedauer: 2 min

Innerhalb von 90 Sekunden habe man jedoch umspannen können, so Schönberg. „Es hat keine Notfälle gegeben.“ Krankenhäuser seien nicht betroffen gewesen. Dafür aber zahlreiche Ampelanlagen. Die schaltenen auf Schwarz, statt auf Grün. Auch die Bogestra hatte kurzzeitig Probleme im Stellwerk. „Auf der U 35 kam es zu Verspätungen von fünf Minuten“, sagt Sandra Bruns. Zudem seien die Rolltreppen in den Bahnhöfen stehen geblieben und meldeten sich dann mit einem Störsignal zurück. Das bedeutet: Vielerorts muss eine Techniker raus und die Störung manuell beheben. „Das dauert ein bisschen“, so Bruns.

Auf den oberirdischen Strecken gab es Behinderungen durch ausgefallene Ampeln. Aber zum Glück keine Unfälle. „Da waren die Bochumer sehr wachsam“, sagt eine Polizeisprecherin. Abgesehen von den schwarzen Ampeln seien noch ein paar Alarmanlagen angesprungen. Am Vormittag lief alles wieder rund. Lediglich die Ampel an der Kreuzung Wasserstraße / Ovideoring zickte ein wenig. Und auch im Rathaus hatten die Techniker ein paar Schwierigkeiten die Server wieder ans laufen zu kriegen. „Die RWE prüft, woran der Fehler im Transportnetz gelegen hat“, sagt Schönberg. Ein Ergebnis steht noch aus.