Studie entscheidet über die Zukunft der Kirche an der Hochstraße

Elias-Kirchengemeinde

DORSTFELD Was wird aus der evangelischen Kirche an Hochstraße? Eine Machbarkeitsstudie soll jetzt Klahrheit über die weitere Nutzung des alten Gotteshauses bringen.

28.05.2009, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Studie entscheidet über die Zukunft der Kirche an der Hochstraße

Die Zukunft der Dorstfelder Kirche an der Hochstraße soll eine Studie klären. Ideen gibt es schon genug.

Einer Kirche, die sie als „städtebaulich prägend“ bezeichnet und die über eine „kostbare Ausstattung“ verfüge. Wie zum Beispiel die seltene Sauer-Orgel. Die evangelische Elias-Kirchengemeinde hatte, wie berichtet, einen Diskussionsprozess angestoßen, weil alle drei Kirchen (Marten, Oespel-Kley und Dorstfeld) finanziell nicht mehr zu unterhalten seien. Klar war, dass der Standort der Kirche an der Hochstraße von allen drei Gotteshäusern der teuerste in der Unterhaltung ist. Viele Zukunftsmodelle seien denkbar, sagt Elias-Pfarrer Christian Höfener-Wolf.

Aber bereits jetzt sei sicher, dass sowohl ein Supermarkt in der Kirche als auch ein so genannter „kontrollierter Verfall“ – dabei wird die Kirche abgesperrt und nicht mehr genutzt – nicht in Frage kommen. Kooperationspartner Nun wird ein Lenkungskreis aus Vertretern der Stadt, der Gemeinde und der evangelischen Landeskirche ein externes Büro mit der Studie beauftragen. „Am Ende könnten drei bis vier denkbare Nutzungen heraus kommen“, sagt Svenja Schrickel. Die Gemeinde müsse dann die Entscheidung treffen „und sich dann natürlich auch Kooperationspartner suchen“, erklärt die Leiterin der Denkmalbehörde.

Die Stadt Dortmund will die Machbarkeitsstudie zur künftigen Nutzung des Gotteshauses finanziell und fachlich unterstützen. Das jedenfalls empfiehlt der Verwaltungsvorstand. Der Rat habe im Juni über die Finanzspritze zu entscheiden. „Wir warten aber auch noch auf den schriftlichen Finanzierungsbescheid der Landesregierung“, sagt Svenja Schrickel. 

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