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Betroffenen in vielen Lebenslagen helfen

29.11.2007

Betroffenen in vielen Lebenslagen helfen

<p>Wilhelm Elling auf einem Rad zur Bewegungstherapie, das im Rahmen eines Symposiums vorgestellt wurde. Jünck</p>

Kreis Die "Multiple Sklerose Kontaktgruppe Vreden-Kreis Borken" ist erst in diesem Sommer gegründet worden. Wilhelm und Beate Elling sowie Titus Degener vom Verein haben jetzt ein erstes Symposium zum Thema Multiple Sklerose auf die Beine gestellt. In den Vennehof Borken hatte die Gruppe alle Interessierten eingeladen. Rund um die Krankheit MS drehte sich der Workshop, an dem rund 160 Betroffene und Angehörige teilnahmen. Mitorganisator Wilhelm Elling erklärte, dass die Veranstaltung auf die Kommunikation der betroffenen Menschen setze: "Wir möchten durch das Symposium Hilfestellung in vielen Lebenslagen geben."

Während der ersten Fragerunde stand das Thema "Medizinische Behandlung von MS" auf der Tagesordnung. Einige an MS Erkrankte - die jüngste Teilnehmerin war 17 - berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen mit ihrer Krankheit oder stellten Fragen an die Mediziner Dr. Sondag und Dr. Jurga. Diese rieten zu täglicher Krankengymnastik, die die Erhaltung der Mobilität diene. auch wurden die Vor- und Nachteile des Medikaments "Midoxantron", das bei dramatischen Verläufen eingesetzt wird, diskutiert. Neben dem medizinischen Teil wurden Fragen aus dem sozialen Bereich angesprochen. Welche Kriterien zum Beispiel erfüllt sein müssen, um einen Behindertenausweis zu erlangen, wurde detailliert erläutert. Auch familiäre Fragen zu Partnerschaft und Familie blieben bei dem Treffen nicht außen vor.

Zur Verbindung von Stress und Multipler Sklerose gab es weiter unterschiedliche Meinungen. Generell sei großer Stress zu meiden, erklärte Wilhelm Elling. "Jeder muss jedoch für sich selbst entscheiden, wie viel Stress im Umgang mit der Krankheit gut tut."

Auf die Resonanz des ersten Symposiums wolle die Gruppe nun aufbauen, so Elling. Im kommenden Jahr, im November 2008, sei das nächste Treffen geplant. "Da möchten wir ein erstes Resümee über die geleistete Arbeit ziehen." jü

Zu Fragen zur Krankheit und zur Gruppe erteilt Wilhelm Elling unter Tel. (0 25 64) 28 53 Auskunft.

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