Swing Time

Zadie Smith

Am Beispiel von zwei Freundinnen erzählt Zadie Smith in ihrem Roman „Swing Time“ recht ausufernd von Bildung und Chancenungleichheit, von Milieu und Hautfarbe. Und die Autorin hat einiges mit den beiden Mädchen, die sich im Ballettunterricht kennenlernen und Tänzerinnen werden wollen, gemein.

19.09.2017, 09:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zadie Smith, wie die beiden Protagonisten in London aufgewachsen, erwog als Jugendliche ebenfalls eine Musicalkarriere, und wie ihre Ich-Erzählerin hat sie auch eine Mutter, die gebürtige Jamaikanerin ist.

Während Tracey tatsächlich Musicaltänzerin wird, arbeitet ihre Freundin für einen Popstar, der in Afrika eine Schule aufbaut und auch ein Kind von dort adoptiert. So jettet sie zwischen New York, London und Afrika hin und her.

Doch ab und an kreuzen sich die Wege der beiden Freundinnen. Zunächst haben beide Erfolg, aber das bleibt nicht so. Jede scheitert auf ihre Weise. 

Zadie Smith: Swing Time, 627 S., KiWi, 24 Euro, ISBN 978-3-462-04947-3.