Syburger retten den Vincke-Turm

SYBURG Den seit dem "Kyrill"-Sturm auf seinem Fundament eingerüsteten Vincke-Turm wollen die Syburger vor dem Verfall retten und die längst überfällige Sanierung anschieben.

von Von Peter Bandermann

, 02.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Verwaltet wird der Aussichtsturm von der Stadt Dortmund, Eigentümer ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), dessen Pressesprecher Karl Donath die ungewöhnliche Bürger-Initiative gestern erfreute. "So etwas kommt nicht häufig vor", so Donath. Sascha Hillgeris begründete die Turmsanierung mit Feuchtigkeit und vom Sturm "Kyrill" im Frühjahr verursachten Schäden. Um die Arbeiten auszuführen, seien bereits circa 100 000 Euro ausgerechnet worden. "Doch das wird voraussichtlich nicht reichen", so der SPD-Vorsitzende, der klar stellt, dass sein Ortsverein lediglich die Initialzündung geben wolle.

Verwaltet wird der Aussichtsturm von der Stadt Dortmund, Eigentümer ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), dessen Pressesprecher Karl Donath die ungewöhnliche Bürger-Initiative gestern erfreute. "So etwas kommt nicht häufig vor", so Donath. Sascha Hillgeris begründete die Turmsanierung mit Feuchtigkeit und vom Sturm "Kyrill" im Frühjahr verursachten Schäden. Um die Arbeiten auszuführen, seien bereits circa 100 000 Euro ausgerechnet worden. "Doch das wird voraussichtlich nicht reichen", so der SPD-Vorsitzende, der klar stellt, dass sein Ortsverein lediglich die Initialzündung geben wolle.

Reagieren müssten die Stadt, der LWL und die Syburger, um den Vincke-Turm als Bestandteil des "touristischen Quartetts" auf der Syburg zu sichern. Die Burgruine, das Denkmal, der Turm und die Kirche St. Peter seien ein beliebtes kulturhistorisches Ensemble, das gepflegt werden und öffentlich zugänglich bleiben müsse.

Um den Anstoß zu geben, könnte der neue Förderverein u. a "Vincke-Steine" aus Ruhrsandstein verkaufen und den Erlös spenden. Darüber habe er bereits mit dem Imberg-Steinbruch gesprochen. Denkbar sei auch die Installation einer Internet-Kamera, die pro Mausklick einen Euro in die Kassen fließen lasse.

 

 

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