Tage der Schuld

Arnaldur Indridason

Erlendur hat dank Arnaldur Indridason längst Kultstatus bei den Krimi-Fans. Jetzt schickt der Autor die Leser auf Zeitreise.

18.04.2017, 09:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Denn sein Krimi "Tage der Schuld" spielt 1978, als Erlendur 33 Jahre alt ist, frisch geschieden und erst kurz bei der Kriminalpolizei. Da erwartet ihn und seinen Kollegen Briem ein seltsamer Fall.

Toter im Lavafeld

Eine junge Frau hat in den Lavafeldern zwischen Kevlavik und Reykjavik einen Toten entdeckt. Wo heute die "Blaue Lagune" Touristen anzieht, badet 1978 eine junge Frau in den warmen Quellen, da sieht sie einen Schuh, greift ihn und zieht einen Toten an die Oberfläche. Es handelt sich um einen Mann, der auf einer nahen US-Militärbasis gearbeitet hat und der aus großer Höhe zu Tode stürzte.

Erlendur beschäftigt sich nicht nur mit diesem Fall, sondern auch mit dem Verschwinden eines jungen Mädchens vor vielen Jahren.

Auch dieser Krimi ist wieder spannend und lesenswert. Beide Fälle haben ihre ganz eigene Geschichte, die Indridason meisterhaft miteinander verwoben hat.

Arnaldur Indridason: Tage der Schuld, 446 S., Lübbe, 22 Euro, ISBN 978-3-7857-2574-0.