Tauben-Invasion an Imbissbuden

WITTEN Tauben im Tiefflug - die Stadt möchte die Vogel-Invasion an den Bäckereien und Imbissbuden der Innenstadt eindämmen. Aber wie?

von Von Susanne Linka

, 02.11.2007 / Lesedauer: 2 min
Tauben-Invasion an Imbissbuden

Taubenschwärme suchen ihr Futter verstärkt in der Innenstadt

Die hungrigen Vögel lauern auf der Bahnhofstraße immer öfter auf Bröckchen, die für sie abfallen. So mancher wohlmeinende Wittener lässt ihnen auch absichtlich ein paar Brötchenkrümel zukommen.

Doch das ist seit Jahren verboten. Wer Pech hat, muss dafür sogar eine Geldbuße leisten. Gemeinsam mit der Initiative Stadttauben hat sich die Verwaltung nun eine sanfte Lösung für das aktuelle Taubenproblem überlegt.

Ihre Mitarbeiter werden Ausnahmegenehmigungen zum Taubenfüttern erhalten, damit sie die Tiere aus den beiden Wildvogel-Schwärmen nach und nach zu einer Futterstelle am oberen Kornmarkt locken können. Kontrolliert gefüttert wird auch an der Hauptpost.

Bislang haben auch der von der Initiative eingerichtete Taubenturm im Lutherpark und die begleitende Betreuungsarbeit – die Gelege werden gegen Gipseier ausgetauscht - nur mildern, aber noch nicht beseitigen können. „Ohne Unterstützung wird es nicht gehen“, appelliert Lilo Elles von der Initiative nun an die Wittener, bevor sie ihre neue Umsiedlungsaktion startet. Wenn sich nicht alle an das Fütterungsverbot halten, könne ihr Plan nicht gelingen.

Ausnahmsweise: Füttern erlaubt   Taubenfreunde können als Ersatz aber einen kleinen Betrag auf das Konto 635615 der Taubeninitiative Witten bei der Sparkasse Witten (BLZ: 45250035) überweisen. Das Geld wird u.a. zur Beschaffung von artgerechtem Futter verwendet. Tel. 53704.