Teens stellen Magazin vor

WESTERFILDE "WESTSiDEFiLDE" heißt das neue Magazin der Teens aus der Jugendfreizeitstätte Westerfilde. Die Blattmacher baten jetzt die Kollegen von der Tageszeitung zur Pressekonferenz: um ihr Magazin vorzustellen.

von Von Karin von Cieminski

, 28.02.2008, 16:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Hilde Wischnewski (l.) , Leiterin der Jugendfreizeitstätte Westerfilde, und die Redakteure des Teens-Magazins bei der Vorstellung der 16 Seiten dicken Erstausgabe.

<p>Hilde Wischnewski (l.) , Leiterin der Jugendfreizeitstätte Westerfilde, und die Redakteure des Teens-Magazins bei der Vorstellung der 16 Seiten dicken Erstausgabe.

"Stolz, weil wir es zusammen selber gemacht haben, und gespannt, was die Leser dazu sagen", sind Nicole Neumann und Daniel Reiswich, die endlich ein druckfrisches Exemplar von insgesamt 150 in den Händen halten. Verständlich, denn die beiden 14-Jährigen haben zusammen mit anderen Jugendlichen seit April 2007 an dem Magazin gearbeitet. Es ist ein Produkt aus dem Projekt "Meine Rechte - Deine Rechte - Kinderrechte". In ihrer Zeitschrift haben sie vor allem Erlebnisse aus ihrem Alltag und ihrer Umgebung niedergeschrieben, gezeichnet und Fotos gemacht. "Die Jugendlichen aus der Redaktion und auch Besucher der Jugendfreizeitstätte an das Thema Politik heranführen, mit Themen, die Teens betreffen", beschreibt Sonja Carstens, Fachreferentin für Kinder- und Jugendförderung im Stadtbezirk Mengede, das Projekt. Die jungen Redakteure haben erfahren, dass Politik schon mit den kleinen Dingen vor der eigenen Tür anfängt. So gibt es einen Artikel über ständig kaputte Aufzüge in einem örtlichen Hochhaus.

Und auch die demokratische Abstimmung über den Namen der Zeitschrift hatte etwas mit Politik zu tun: Die Redaktion ließ die JFS-Besucher aus sechs Möglichkeiten mit Wahlzettel abstimmen. Am Ende war die Mehrheit für "WESTSiDEFiLDE".

Auf 16 Seiten ist die Redaktion bei der Erstausgabe gekommen, obwohl sie anfangs ganz ohne konkrete Erwartungen an die Arbeit gegangen ist. "Schritt für Schritt haben wir uns an die Themenauswahl und an das Schreiben und den Umgang mit dem PC herangetastet", beschreibt Hilde Wischnewski, Leiterin der JFS Westerfilde, die ersten Schritte.

Auch an das Thema "Behindert sein". Nicole hat für ihre Recherchen den Schultenhof in Renninghausen besucht. "Es war interessant zu sehen, wie in der Behinderteneinrichtung gearbeitet wird."

Inzwischen arbeitet die WESTSiDEFiLDE-Redaktion schon an der nächsten Ausgabe, die nach den Sommerferien erscheinen soll. Man darf gespannt sein.

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