Teilgeständnis in Bochum: Opfer in die Falle gelockt

Tödliche Rache

Sie habe ihre zwei Bekannten unter einem Vorwand in ein Waldstück gelockt - das gestand die 32-jährige Angeklagte am Montag beim Prozessauftakt in Bochum. Die Hernerin ist angeklagt, einen der Männer ermordet zu haben. Beim Hintergrund der Tat handelt es sich angeblich um die unterschlagene Beute eines Überfalls.

BOCHUM

von Jörn Hartwich, dpa

, 25.01.2016, 12:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Fall wird vorm Bochumer Landgericht behandelt.

Der Fall wird vorm Bochumer Landgericht behandelt.

Mit einem Teilgeständnis hat in Bochum der Prozess um eine tödliche Bestrafungsaktion begonnen. Eine 32-jährige Frau aus Herne hat am Montag gestanden, im März 2015 zwei Bekannte unter einem Vorwand in ein Waldstück gelockt zu haben. Einem der Männer war später der Schädel eingeschlagen worden. Die Leiche wurde bei Vlotho verscharrt.

Schmuck im Wert von 100 000 Euro

Der andere Mann wurde laut Anklage mehrere Tage lang festgehalten und später an der weißrussischen Grenze ausgesetzt. Angeblicher Hintergrund: Die beiden Männer sollen Schmuck im Wert von 100 000 Euro unterschlagen haben, der aus einem Überfall stammte. Mitangeklagt ist ein 26-jähriger Mann aus Essen. Die Anklage lautet auf Mord und Freiheitsberaubung. 

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