Teufelsgold

Andreas Eschbach

Hendrik Busske ist sofort von der Sage gefesselt, die er in einem alten Buch in einem Antiquariat findet: 1295 entdeckt ein Ritter bei einem reisenden Alchemisten einen Stein, mit dem man Gold herstellen kann - den Stein der Weisen.

28.03.2017, 14:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Teufelsgold

Die Entdeckung bringt dem Ritter jedoch kein Glück. Er lässt sich eine Rüstung aus Gold herstellen, in der er allerdings schnell stirbt.

Unermesslicher Reichtum

Die Vorstellung von unermesslichem Reichtum lässt Busske, der zunächst als Angestellter in einer Investmentfirma arbeitet, trotzdem nicht mehr los. Er macht sich selbstständig und hat auch schnell Erfolg. Doch nie ist Busske zufrieden, er will immer mehr.

Andreas Eschbach widmet sich in "Teufelsgold" der Jagd nach dem Stein der Weisen. Seinen Protagonisten treibt die Frage um, ob beruflicher Erfolg und finanzielle Unabhängigkeit glücklich machen. Trotz der an sich fesselnden Thematik liest sich der Roman zäh.

Der berufliche Aufstieg und die Selbstzweifel der Hauptfigur ziehen sich über zu viele Seiten, bevor Spannung aufkommt. Denn erst als die die goldene Rüstung des Ritters gefunden wird, nimmt der Roman Fahrt auf.

Andreas Eschbach: Teufelsgold, 511 S., Bastei Lübbe, 22,90 Euro, ISBN 978-3-7857-2568-9 .

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