Teutonia-Damen ohne Coach und ohne Punkte

Handball-Oberliga

Die Reise nach Ostwestfalen hat sich für den Riemker Tross auf gar keinen fall gelohnt: Beim TSV Oerlinghausen ging die Teutonia erneut leer aus und unterlag dem Tabellenzehnten mit 25:30 (12:16).

OERLINGHAUSEN

von Andrea Schröder

, 02.02.2014, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Teutonia-Damen ohne Coach und ohne Punkte

Interimstrainerin Laura Ißleib sah eine Niederlage ihrer Riemker Damen in Oerlinghausen.

Damit leistete sich das Team die zweite Niederlage in Folge gegen Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen und es bedarf schon einer gehörigen Leistungssteigerung, will man in den kommenden drei Spielen gegen Teams aus den Top Fünf zurück in die Erfolgsspur finden.

Der Kader zeigte notgedrungen schon Zukunftsstrukturen. Denn nachdem sich zu den beiden erneut fehlenden "Teilzeitkräften" Ragna Werner und Nathalie Sievers sowie der verletzten Laura Ißleib mit Marta Wozniak, Denise Grzegorczyk und Vanessa Rump drei weitere Ausfälle gesellten, gehörten mit Ana Karabatic und Hannah Trippe erneut zwei A-Jugendliche zum Kader. Die Youngster traten durchaus selbstbewusst auf, feierten einen positiven Einstand im Oberligateam und konnten sich mit ihren ersten Treffern zudem auch in die Torschützenliste eintragen.Umbesetzung auf Trainerbank

Auch die Trainerbank musste kurzfristig neu besetzt werden, weil Andrea Surholt die Auswärtsfahrt krankheitsbedingt nicht mit antreten konnte. Laura Ißleib fungierte als Interimscoach und musste zusehen, wie ihre Teamkolleginnen von Beginn an nicht ins Spiel fanden und gleich reihenweise technische Fehler und Fehlwürfe produzierten. Statt klarer Führung hieß es nach 20 Minuten deshalb nur 11:11, und weil die Grün-Weißen ihre Fehlerquote auch in der Folgezeit nicht minimieren konnten, zogen die Gastgeberinnen bis zur Pause auf 16:12 davon.

Auch die Kabinenansprache zeigte wenig Wirkung und verpuffte direkt nach Wiederanpfiff. Die Teutonia rannte weiter dem Rückstand hinterher, konnten den Vorsprung aber nie wirklich verkürzen. Zum Ende des Spiels setzten die Riemkerinnen dann alles auf eine Karte, wollten allerdings zuviel und gingen letztlich als verdienter Verlierer vom Spielfeld.

Teut. Riemke: Dietrich, Scheffler; Tahirovic (1), Trippe (2), Güntner (1), Klaile (3/2), Karabatic (1), Lehnen (5/2), Franz (4), Berens (2), Niggemeyer (6/2).