Theater in Bochum

Theater in Bochum

Schauspielhaus Bochum

Aus Shakepeares Helena wird Paris

Eine Frau nimmt sich einen Mann, auch gegen dessen Willen. Das war zu Shakespeares Zeiten ungewöhnlich genug. Am Schauspielhaus Bochum überrascht die Komödie „Ende gut, alles gut“ gleich doppelt. Von Ronny von Wangenheim

Großes Schauspielertheater hat Olaf Kröck für seine Intendanz in Bochum versprochen. Regisseurin Lisa Nielebock löst es mit „Die Orestie“ ein. Von Max Florian Kühlem

Mit viel Gebrüll und Gerenne – untermalt von einem düsteren Elektro-Klangteppich – hat Heike M. Götze Friedrich Schillers Trauerspiel „Maria Stuart“ auf die Kammerbühne des Bochumer Schauspielhauses gebracht.

Die Stadt Bochum hat einen handfesten Theaterskandal. Über die Nicht-Verlängerung des Vertrags der Leiterin des Prinzregenttheaters Romy Schmidt ist ein Streit ausgebrochen, in den sich auch Prominente Von Max Florian Kühlem

Vom Stammvater Abraham hat jeder schon einmal gehört, der auch nur ansatzweise christlich, jüdisch oder muslimisch erzogen wurde. Auf ihn führen alle drei Religionen ihren Ursprung zurück. Die Mutter Von Karsten Mark

Schauspielhaus Bochum

Ein Vater ist ein Vater

Die Bühne, ein Quadrat in Weiß und Grau, reicht bis zur fünften Reihe ins Parkett hinein. Anselm Weber bringt seine Schauspieler den Zuschauern zum Abschied noch einmal ganz nah. "Alle meine Söhne" von Von Ronny von Wangenheim

Bevor Anselm Weber sieben Jahre das Schauspielhaus Bochum geleitet hat, war er fünf Jahre Intendant des Theaters Essen. Max Florian Kühlem sprach mit ihm über eine prägende Zeit, die finanzielle Krise Von Max Florian Kühlem

25 Neuproduktionen bietet das Bochumer Schauspielhaus in der Saison 2017/18. Gestern hat Interimsintendant Olaf Kröck den Spielplan vorgestellt, der aus 21 Bochumer Erstaufführungen besteht, darunter Von Julia Gaß

Eine Mauer teilt die Bühne im Bochumer Schauspielhaus und damit die Welt der verfeindeten Familien und das Publikum. Denn in Marius von Mayenburgs Bearbeitung der Shakespeare Tragödie "Romeo und Julia"

Schauspielhaus Bochum

Verführung pur

Schein und Sein - wie wunderbar Theater mit der Vorstellungskraft des Menschen spielen kann, demonstriert Jan Neumann in seiner so intelligenten wie unterhaltsamen Inszenierung von "Gefährliche Liebschaften". Von Ronny von Wangenheim

Schauspielhaus Bochum

Armer Steppenwolf

Was gibt es nicht alles für großartige Theaterstücke. Warum bloß setzt das Schauspielhaus Bochum verstärkt auf Romanadaptionen? Dostojewski, Kafka, Frisch, demnächst Remarque - und jetzt also Hermann Von Ronny von Wangenheim

Mit Hasko Webers Inszenierung von Max Frischs "Biedermann und die Brandstifter" hat das Schauspielhaus Bochum eine Art zweiten Teil seines "Tartuffe" im Spielplan. Ein weiteres Stück, das man ganz ohne Von Max Florian Kühlem

Elfriede Jelineks Theatertexte sind sperrig, gelten als schwer zu inszenieren. Aber wenn sie in fähige Hände geraten, dann geschieht etwas Wunderbares, Beglückendes. So jetzt im Bochumer Prinzregenttheater, Von Max Florian Kühlem

Schauspielhaus Bochum

Krieg im virtuellen Raum

Der Krieg gegen den Terror ist schwer zu fassen. Vielleicht ist Anselm Webers Doppel-Premiere in den Kammerspielen des Schauspielhauses Bochum wegen der Komplexität des Themas nicht ausverkauft. Das Publikum Von Max Florian Kühlem

Einen Käfer gibt es in dieser Inszenierung genauso wenig zu sehen wie auf dem Titel der ersten Buchveröffentlichung von Kafkas Erzählung "Die Verwandlung" 1915. Regisseur Jan-Christoph Gockel versucht Von Max Florian Kühlem

Schauspielhaus Bochum

Aufstand gegen Tartuffe scheitert

Der Regisseur Hermann Schmidt-Rahmer kann nicht inszenieren, ohne politische Dimensionen aufzuspannen, ab und an in die Meta-Ebene zu wechseln. Das ist gut so - wie eine weitere Großtat zeigt: die stark Von Max Florian Kühlem

Am Ende des Ruhrtriennale-Projekts "Zwischen Welten" steht im kleinen Theater Unten des Schauspielhauses Bochum eine große Gruppe junger Menschen dem Publikum gegenüber. Minutenlang richten sie stumm Von Max Florian Kühlem

Das Dschungelbuch kennt so ziemlich jedes Kind. Die passenden Lieder dazu auch. Entsprechend groß war die Überraschung bei der Musical-Darbietung des Theaters Lichtermeer beim Zeltfestival, die ohne die Von Dominik Möller

Die Bühne, das Rampenlicht, die Zuschauer, der Applaus - für einen Vollblutschauspieler ist das "einfach ein gutes Gefühl, hier oben zu sein". In der zweiten Hälfte schwingt sich Daniela Löffners Inszenierung Von Max Florian Kühlem

In seinem grandiosen Stück zur Finanzkrise ließ Hermann Schmidt-Rahmer in den Kammerspielen des Bochumer Schauspielhauses die "Gespenster des Kapitals" spuken. Jetzt sind es die Gespenster des alten Europa, Von Max Florian Kühlem

Die innere Distanz aufgeben, mitfühlen. Sollte man das in der aktuellen Flüchtlings-Krise tun? Diese Frage kann sich der Zuschauer von "Lampedusa" in den Kammerspielen Bochum stellen. Von Max Florian Kühlem

Bochumer Kammerspiele

„Vater“ verwirrt und berührt

Der Umgang mit Demenz und Demenzkranken gehört für immer mehr Menschen zum Alltag. In den gesellschaftlichen Diskurs hat sich die Krankheit tief eingeschrieben. Gar nicht so einfach, ein gutes Stück zum Thema zu liefern. Von Max Florian Kühlem

Ein mittelständischer Möbelunternehmer, der in einen Abgrund aus betrügerischen Geschäften und mafiösen Strukturen blickt - und das in der eigenen Familie. Marius von Mayenburg hat im Schauspielhaus Bochum Von Max Florian Kühlem

Bochumer Kammerspiele

Tanzendes Kuckucksnest

Ein Stoff, von dem die meisten Kulturinteressierten schon gehört haben, funktioniert auch ohne Worte: Der Choreograf Samir Akika hat in den Bochumer Kammerspielen mit der Gruppe Renegade Ken Keseys "Einer Von Max Florian Kühlem

Hofdamen in Reifröcken und als Bühnenbild die abstrakte Fassade des Bundesnachrichtendiensts - Jan Neumann verbindet in seiner Inszenierung von Schillers "Don Karlos. Infant von Spanien" die Historie Von Ronny von Wangenheim

Am Ende des Musicals "Starlight Express" gibt es ihn, den Moment der Hoffnung: "Es scheint ein Licht ganz am Ende des Tunnels", singt das Ensemble im letzten Lied. Bei vier Aufführungen im Oktober und Von Benjamin Hahn

Tamás Ascher hat international einen Ruf als Tschechow-Experte. Zum Saisonauftakt im Schauspielhaus Bochum war man deshalb gespannt auf seine Inszenierung des "Kirschgartens". Von Ronny von Wangenheim