Theaterpreis: Jury hält die Wahl noch geheim

Matinee im November

Die Jury hat entschieden, aber die Preisträger müssen noch warten. Erst im November, bei einer Matinee in den Kammerspielen, werden die sechs Nominierten erfahren, wer von ihnen den Bochumer Theaterpreis 2012 erhält.

BOCHUM

von von Ronny von Wangenheim

, 09.09.2012, 11:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der Kategorie arrivierte Künstler verteilten sich die Stimmen auf mehrere Personen. In der zweiten Spielzeit der Intendanz von Anselm Weber konnten nach mehr als drei Inszenierungen auch Regisseure, Musiker oder Bühnenbildner gewählt werden. So gab es diesmal auch viele Stimmen für den Regisseur Roger Vontobel und Torsten Kindermann, der in vielen der musikalischen Abenden des Hauses auf der Bühne steht. Die meisten Stimmen allerdings bekamen drei Schauspieler: Florian Lange, Nico Mastroberardino und Xenia Snagowski.

Die Jury, zu der neben Vertretern des Freundeskreises um den Vorsitzenden Hajo Salmen auch als Preis-Sponsor Stadtwerke-Chef Bernd Wilmert und die Kulturredakteure Jürgen Boebers-Süßmann (WAZ) und Ronny von Wangenheim (RN) gehören, hatten jetzt die schwere Wahl. Florian Lange und Nicola Mastroberardino, die in einer der herausragendsten Inszenierungen „Draußen vor der Tür“ sogar gemeinsam eine Rolle teilten, oder Xenia Snagowski, die in den Weber-Inszenierungen „Vor Sonnenaufgang“ und „Das Leben ist kein Fahrrad“ glänzte? „Die kleine Hexe“ Friederike Becht, die auch in „Bunbury“ spielte, Ronny Miersch, der unter anderem in „Norway Today“ oder als einer „Räuber“ zu sehen war, oder Krunoslav Šebrek, der Happy Loman aus „Tod eines Handlungsreisenden“? Nur soviel sei verraten – die Wahl fiel am Ende nach einigen Diskussionen einstimmig.