Thomas Eiskirch lernt mit Schülern das energiesparende Fahren

Simulator

Wie das Auto beim fahren möglichst wenig Sprit verliert, zeigte am Montag die Verbraucherzentrale Bochumer Schülern. Mit dabei war auch Landespolitiker Thomas Eiskirch. Zusammen mit den jungen Fahrern fuhr er nach SimuCity - in einem virtuellen Auto.

BOCHUM

von Von Claudia Staudt

, 08.11.2010, 16:21 Uhr / Lesedauer: 2 min
Thomas Eiskirch, energiepolitischer Sprecher der SPD im Landtag NRW, tritt am Gropius-Kolleg gegen den Schüler Kevin (21) am Fahrsimulator an. Ziel: möglichst energie- und spritsparend fahren.

Thomas Eiskirch, energiepolitischer Sprecher der SPD im Landtag NRW, tritt am Gropius-Kolleg gegen den Schüler Kevin (21) am Fahrsimulator an. Ziel: möglichst energie- und spritsparend fahren.

Sechs Schulklassen lassen ihre Fahrweise vom Simulator überprüfen. Marvin nimmt hinter dem Steuer platz. Der virtuelle Tank ist mit 0,35 Litern gefüllt, Ziel der Fahrt ist die 5,5 Kilometer entfernt gelegene Stadt SimuCity. Nur wer clever fährt, erreicht sein Ziel. Marvin gibt Gas und brettert mit 130 Stundenkilometern über die Autobahn. Noch bevor er die Stadtgrenze erreicht, ist seine Fahrt zu Ende. Der Sprit ist alle. Der Simulator weist den 18-Jährigen darauf hin, dass er bei einer bewussteren Fahrweise auf 20.000 Kilometern im Jahr 3000 Euro sparen würde. „Aber man will doch auch mal den Motor hören“, entgegnet Marvin.

Was genau kann man denn tun, um „richtig“ zu fahren? „Früh schalten“, erklärt Judith Spittel. „Vorausschauend und nicht zu schnell fahren. Richtigen Reifendruck beachten und wenig Ballast mitführen.“ Landespolitiker Thomas Eiskirch weiß in der Theorie, wie es geht: „Wir müssen uns überlegen, wie wir der Umwelt im Straßenverkehr möglichst wenig schaden. Die Zukunft ist E-Mobilität. Aber bis dahin sollte jeder bei sich selber anfangen und energiesparend fahren.“

In der Praxis muss sich Eiskirch mit dem Kfz-Mechatroniker-Schüler Kevin messen. Der erreicht nach 4,13 Minuten sein Ziel. Spritverbrauch: 5,1 Liter. Der Simulator errechnet aus den beiden Werten einen Index - je höher, desto besser. Kevins Wert: 16,88. Eiskirch parkt erst nach 5,25 Minuten vor dem virtuellen Heim. Und verbraucht dabei sogar 0,1 Liter mehr. Index: nur 12,99. Klare Sache: „Kevin hat gewonnen,“ muss Eiskirch zugeben und gelobt Besserung.