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Tiefflug statt Tempo 30

BERGHOFEN / SCHÜREN Die Bodenschwellen auf dem Asphalt sollen die Autofahrer in der Kneebuschstraße bremsen. Doch die Stoßdämpfer der Vorort-Raser stecken die Acht-Zentimeter-Hürde locker weg. Tempo 30 im Wohngebiet - ein Wunsch vieler Anwohner, die sich um ihre spielenden Kinder sorgen und auch vom Lärm geplagt sind.

von Von Peter Bandermann

, 04.11.2007

Längst zehrt Verkehrsstress auch an den Nerven der Anwohner der Kneebuschstraße in Schüren und Berghofen. Dort hatte CDU-Ratsmitglied Reinhard Frank

zu einem Ortstermin eingeladen - und das Ärger-Ventil der Anwohner aufgedreht.

Den Druck ließen auch Margrit und Heinz Kahnert aus der Schüruferstraße 109 ab. Die Eckhaus-Bewohner leiden seit etwa zwei Jahren unter den Erschütterungen, die u. a. von beladenen Klein-LKW ausgehen, die über die Bodenschwellen donnern. "Bei uns wackeln die Gläser in den Schränken", so die Kahnerts. Andere Nachbarn sorgen sich um das Wohl ihrer Kinder, die auf der Kneebuschstraße spielen - denn die beliebte Abkürzung zwischen der Schüruferstraße und Berghofen erlaubt eine sportliche Durchfahrt - trotz Bodenschwellen.

Mit Ulrich Finger vom Tiefbaumt überlegte Reinhard Frank, welchen Beschluss die Bezirksvertretung Aplerbeck auf Antrag der CDU fassen sollte, um das Problem zu lindern:

  • Die Kneebuschstraße wird eine Anliegerstraße ("Durchfahrt verboten"),
  • die Stadt teilt die Aufpflasterungen in Fahrtrichtung, so dass LKW nicht mehr über den Asphalt holpern.