Timo Budszuhn mit optimaler Ausbeute

Schach: U20-DM

Aufgrund des Ausfalls zwei Stammspieler wurde die U 20-Mannschaft der SG Bochum 31 bei der Schach-Mannschaftsmeisterschaft zwar nur an Position fünf gesetzt, aber dennoch sorgt das Rumpfteam von Manager Norbert Franke in Osnabrück trotz bisher einer Niederlage für Furore.

OSNABRÜCK

von Von Martin Jagusch

, 28.12.2010, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Konstantin Tkachuk belegte mit der SG Bochum 31 bei der U20-DM den zweiten Platz.

Konstantin Tkachuk belegte mit der SG Bochum 31 bei der U20-DM den zweiten Platz.

Im Auftaktmatch gegen die Nummer 13 der Setzliste, SK Gründau, gelang der erwartete Auftakterfolg. Allerdings mussten die Bochumer über fünf Stunden kämpfen, ehe die ersten beiden Punkte unter Dach und Fach waren. Konstantin Tkachuk, Marc Butschek und Timo Budszuhn gewannen ihre Partien, Jürgen Mazarov und Philipp Kelbing spielten remis. Im zweiten Spiel wartete dann die Nummer zwei der Setzliste aus Leipzig-Gohlis. Wer dachte, die Bochumer sind nach dem langen Kampf gegen Gründau noch etwas müde, sah sich getäuscht. Die Bochumer legten los wie die Feuerwehr und führten schon nach 2,5 Stunden mit 2:0. Am Ende hieß es 4:2 für die SG 31. Sensationell war dabei vor allem der Sieg von Konstantin Tkachuk, der gegen die Internationale Meisterin Melanie Ohme eine ganz starke Vorstellung ablieferte. Die weiteren Punkte erzielten Philipp Kelbing, Marc Butschek und Timo Budszuhn. In der dritten Runde trafen die Bochumer dann auf den ebenfalls verlustpunktfreie SC Forchheim. Und hier musste das Team von Norbert Franke mit 2:4 auch die erste Niederlage hinnehmen. Lediglich Timo Budszuhn konnte seine Begegnung gewinnen und holte damit das Optimum von drei Punkten aus bisher drei Partien. Konstantin Tkachuk und Jürgen Mazarov spielten an den Spitzenbrettern remis. Aber an den Positionen drei bis fünf hatten die Bochumer nichts zu bestellen. Philipp Kelbling, der erst 14-jährige Fabian Pilat und Marc Butschek mussten sich geschlagen geben. Damit rangieren die Bochumer nach der dritten Runde auf dem siebten Platz unter 16 Mannschaften, haben die Medaillenränge vor der Partie gegen den Königsspringer SC aus Hamburg, der punktgleich auf Platz drei liegt, noch in Reichweite.