Tischlerinnung Ennepe-Ruhr prämiert die drei besten Gesellenstücke

Gelungenes Handwerk

WITTEN Tische gehören ja eigentlich nicht auf die Treppe, sondern in Wohn- und Speisezimmer. 16 dieser vierbeinigen Möbel wollten jedoch sogar ganz nach oben auf die Stufen: die Tischlerinnung Ennepe-Ruhr prämierte die besten Gesellenstücke.

von Von Tilman Abegg

, 01.07.2009, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Architektin Judith Konieczny auf dem bestplazierten Wittener Beitrag.

Architektin Judith Konieczny auf dem bestplazierten Wittener Beitrag.

„Sehr flexibel und mit einem schönen Kontrast“ beschreibt Architektin Konieczny das beste Wittener Stück: Der ausziehbare Couchtisch in Beige und Nussbaumbraun von Julian Kliemchen (Pleiger Berufsausbildung) hat es auf den zweiten Platz geschafft.   Kritikpunkte findet man hier nur mit gutem Willen: So gehen die Schubfächer durch die ganze Tiefe – was hinten liegt, ist schwer zu erreichen.

Keine minimalen Mängel und somit den ersten Platz hat der Couchtisch von Frank Büchel aus Schwelm: In schickem weißem Mineralwerkstoff und braunem Nussbaum ist er nicht nur top verarbeitet, sondern auch von allen Seiten schön, fasst Kleine zusammen. Der dritte Platz, auch für einen Couchtisch, ging an den Wittener Manian Winkler (Strotmann Innenausbau).

Den Wettbewerb „Die gute Form“ richtet die Tischlerinnung Ennepe-Ruhr jedes Jahr aus. Prämiert werden Gesellenstücke, die nicht nur eine zeitgemäße Ästhetik, sondern auch die Einheit von Form und Funktion aufweisen. Der Bestplatzierte kann jeweils am Landeswettbewerb teilnehmen.