Titelverteidigung ist für die U20 in greifbarer Nähe

Schach

BOCHUM Nach dem Auftakt-Erfolg gegen Brackwede bleibt die U 20 der Schachgesellschaft Bochum 31 bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in Chemnitz als Titelverteidiger auf Erfolgskurs.

von Von Daniel Maiß

, 28.12.2009, 17:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marc Butschek punktete für die U 16.

Marc Butschek punktete für die U 16.

Danach folgte mit dem FSV Großenseebach schon ein ganz großes Kaliber. Aber auch gegen den an drei gesetzten FSV setzten sich die Bochumer mit 3,5:2,5 durch. Jens Kotainy dominierte am ersten Brett seinen Gegner, der nach zweieinhalb Stunden entnervt aufgab. Auch am fünften Brett ließ sich Alexander Hobusch nicht aus der Reserve locken und stellte den zweiten vollen SG-Punkt sicher. Daniel Pilat, Jürgen Mazarov und Philipp Kelbling einigten sich mit ihren Gegnern auf ein Remis und so war die Niederlage von Felix Werthebach zu verschmerzen.

Da Bochums Hauptkonkurrent, der topgesetzte Hamburger SK, überraschend nur zu einem 3.3 gegen Dillingen kam, thront die SG nun unangefochten mit 6:0-Punkten an der Spitze und ist auf dem besten Weg ihren Titel zu verteidigen.

Zwei Siege und eine knappe Niederlage stehen bisher für die U16 der SG Bochum bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften im niedersächsischen Verden zu Buche.

Knappe Niederlage gegen Heilbronn Zum Auftakt unterlag die SG als Fünfzehnter der Setzliste dem an fünf gesetzten Heilbronner Schachverein knapp mit 1,5:2,5. Am ersten Brett setzte sich dabei Marc Butschek durch. Zudem erkämpfte Robert Benning an Brett vier ein Remis. An Brett zwei musste sich Timo Budszuhn allerdings genauso geschlagen geben wie Eda Orhan am dritten Brett.

Wesentlich besser lief dann das Duell mit dem SC Turm Illingen. Hier setzten sich die Bochumer klar mit 3,5 zu 0,5 durch. Butschek, Orhan und Benning gewannen ihre Partien. Budszuhn willigte unter Zeitdruck in ein Remis ein.

Erfolgreich ging es weiter, im dritten Wettkampf fuhr die SG ein souveränes 3:1 über den SC Koblenz ein. Budszuhn, Orhan und Benning setzten sich durch, nur Butschek musste am ersten Brett seinem Gegner zum Sieg gratulieren.