Tödliche Badeunfälle am Wochenende: Mann aus Rhein-Herne-Kanal leblos geborgen

Badeunfälle in NRW

Am Wochenende ist es in NRW zu mehreren tödlichen Badeunfällen gekommen. Zuletzt mussten Einsatzkräfte in Herne einen Ertrunkenen aus dem Rhein-Herne-Kanal bergen.

Herne

09.08.2020, 11:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuerwehrleute sind nach einem Badeunfall an einem See im Einsatz.

Feuerwehrleute sind nach einem Badeunfall an einem See im Einsatz. © picture alliance/dpa

Bei Badeunfällen sind am Samstag in NRW bislang drei Menschen gestorben. In Herne konnte am späten Samstagabend ein Mensch nur noch tot aus dem Rhein-Herne-Kanal geborgen werden.

Tödliche Badeunfälle am Wochenende in NRW

In Hörstel war ein 17-Jähriger am Torfmoorsee zunächst als vermisst gemeldet worden, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Nach einer dreistündigen Suche mit einem Hubschrauber wurde der Jugendliche tot aus dem See geborgen. Rund 30 Kilometer entfernt war am gleichen Abend ein 44-Jähriger im Bockholter See in Greven verschwunden. Bekannte hätten den Mann wenig später leblos im Wasser entdeckt, teilte die Polizei mit.

Am Samstagabend hat die Feuerwehr Herne einen ertrunkenen Mann aus dem Rhein-Herne-Kanal geborgen. Wie die Feuerwehr mitteilt, war die Person der Leitstelle am Samstagabend als vermisst gemeldet worden. Taucher der Feuerwehr Gelsenkirchen und Wasserretter der Feuerwehr Herne begannen mit der Suche, auch ein Hubschrauber der Polizei beteiligte sich.

Die Besatzung des Hubschraubers konnte den treibenden Körper schließlich entdecken, Wasserretter brachten ihn an Land. Eine Reanimation verlief jedoch erfolglos. Zeugen wurden von Notfallseelsorgern betreut. Für die Dauer der Suche musste die Schifffahrt auf dem Kanal eingestellt werden.

mit dpa

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