Tödliche Gleisattacke in Frankfurt: Täter kommt dauerhaft in Psychiatrie

Kriminalität

Im Prozess um die tödliche Gleisattacke am Frankfurter Hauptbahnhof ist das Urteil gefallen. Dabei spielte die Bewertung eines Gutachters eine entscheidende Rolle.

Frankfurt/Main

28.08.2020, 12:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Angeklagte wird nun dauerhaft in die Psychiatrie untergebracht.

Der Angeklagte wird nun dauerhaft in die Psychiatrie untergebracht. © picture alliance/dpa

Im Fall der tödlichen Gleisattacke hat das Frankfurter Landgericht am Freitag die dauerhafte Unterbringung des Täters in der Psychiatrie angeordnet. Der Mann hatte im Juli 2019 am Frankfurter Hauptbahnhof einen Jungen und seine Mutter vor einen einfahrenden ICE gestoßen, das Kind starb. Zuvor war bereits aus dem Gutachten eines psychiatrischen Sachverständigen hervorgegangen, dass der heute 41-Jährige eine Gefahr für die Allgemeinheit darstelle.

Der Familienvater aus Eritrea, hatte im Sommer 2019 eine Mutter und ihren Sohn vor einen einfahrenden ICE gestoßen. Der Achtjährige wurde vom Zug überrollt und starb, die Mutter konnte sich in letzter Minute retten.

Die Eltern des getöteten Jungen aus dem Hochtaunuskreis traten als Nebenkläger auf. Ebenso wie eine heute 79-Jährige, die der Mann ebenfalls gestoßen haben soll. Sie stürzte auf den Bahnsteig und wurde verletzt.

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