Townsend: „Unverantwortliche und systematische Angstkampagne einiger Pädagogen“

PCB-Belastung

Der Streit um die PCB-Belastung am Neuen Gymnasium ist um ein Kapitel reicher. Schulleiter Oliver Bauer sieht zwar „aktuell keinen Handlungsbedarf“, dennoch erhitzte das Thema die Gemüter im Ausschuss für Bildung und Wissenschaften.

BOCHUM

von Von Thomas Aschwer

, 08.10.2011, 14:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Ergebnis dieser Haltung sei, dass mittlerweile 100 Lehrer und Schüler sich eine Blutprobe haben nehmen lassen. Noch zwei Wochen gilt das Angebot der Stadt. Danach beginnen die Untersuchungen der Proben. Bereits jetzt ist Townsend überzeugt, dass dabei nichts festgestellt werde. Er verweist auf die enormen, auch finanziellen Anstrengungen der Stadt – rund eine Million Euro hat die Sanierung gekostet – und die vorliegenden Messergebnisse. Dabei sei zusätzlich zu berücksichtigen, dass die Grenzwerte in NRW deutlich unter denen in Bayern und Baden-Württemberg liegen.„Niemand in der Stadt hätte zugelassen, dass die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler gefährdet wird. Deshalb hatten wir immer einen Plan B.“ Ob SPD, Grüne oder auch CDU: Die Sprecher aller Parteien sehen keine Gefahr für Schüler und Lehrer. Ulrich Küpper bescheinigte der Verwaltung ausdrücklich, dass sie „richtig reagiert hat“. Dazu gehört aus Sicht des Schuldezernenten eine „maximale Transparenz“. Inklusive Veröffentlichung der Messergebnisse. Dazu gehört künftig auch der Gehalt von PCB 118. Das hatte die CDU beantragt.

Geeinigt haben sich die Parteien auch auf eine regelmäßige (ca. alle drei Monate) Berichterstattung über den Baufortschritt für das Neue Gymnasium an der Querenburger Straße. Hier hat sich in den vergangenen Wochen viel getan.