Trauer in Gelsenkirchen: Eisbärdame Fanny gestorben

Zoom Erlebniswelt

Die Gelsenkirchener Zoom Erlebniswelt hat einen neuen Trauerfall. Die 35-jährige Eisbärdame Fanny ist in der Nacht von Freitag auf Samstag in ihrem Revier im Bereich Alaska friedlich eingeschlafen. Im Gegensatz zu anderen Tieren in der Vergangenheit starb Fanny offenbar eines natürlichen Todes. Jetzt lebt nur noch die kleinwüchsige Eisbärin Antonia in "Alaska".

GELSENKIRCHEN

16.09.2014, 11:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Eisbär-Dame Fanny ist im Alter von 36 Jahren friedlich eingeschlafen.

Die Eisbär-Dame Fanny ist im Alter von 36 Jahren friedlich eingeschlafen.

Die Obduktion fand gestern in Anwesenheit eines externen Pathologen statt. Sie ergab keine Auffälligkeiten. Alle Ergebnisse wiesen auf eine altersbedingte Todesurasche hin. Das Team der ZOOM Erlebniswelt zeigte sich gestern traurig: "Fanny war eine schöne Eisbär-Dame, die ihren Lebensabend hier in Gelsenkirchen verbracht hat", so Veterinärmedizinerin Dr. Pia Krawinkel. "Wir sind traurig, dass sie verstorben ist. Aber im Alter muss man sich auch von Tieren verabschieden." Fanny kam 2008 aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg ins Ruhrgebiet und verbrachte die letzten Jahre mit Eisbär Elvis, der bereits letzten Sommer mit 34 Jahren gestorben war.

Die Landschaftsanlage direkt bei Alaska Ice Adventure ist zur Zeit nicht besetzt. Die ehemalige Bewohnerin, die kleinwüchsige Eisbärin Antonia, lebt putzmunter auf einer der beiden großen Anlage. Eisbären zählen zu den größten Bären und damit zu den mächtigsten Landraubtieren der Welt. Eisbären können bis zu 35 Jahre alt werden, das bisher bekannte älteste Tier ist mit 41 Jahren gestorben.