Trio fällt in Dresden aus

VfL ohne Fabian, Freier und Sukuta-Pasu

Was sich bereits am Dienstag abzeichnete, bestätigte Trainer Peter Neururer am Mittwoch auf der Pressekonferenz. Der VfL Bochum muss am Freitag (Anstoß 18.30 Uhr) beim Tabellenvorletzten Dynamo Dresden gleich auf ein Trio verzichten.

BOCHUM

von Von Martin Jagusch

, 18.12.2013, 15:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trio fällt in Dresden aus

Auf Richard Sukuta-Pasu muss der VfL Bochum am Freitag in Dresden verzichten. Der Angreifer fällt im letzten Spiel des Jahres 2013 aufgrund von Rückenbeschwerden aus

Angreifer Richard Sukuta-Pasu steht aufgrund eines Hämatoms im Rückenbereich genauso wenig zur Verfügung wie Slawo Freier (Innenbanddehnung im Knie) und Patrick Fabian aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel. Mit Jonas Acquistapace (Innenverteidigung) und Holmar Eyjolfsson als rechter Außenverteidiger hat Neururer die Alternativen für die Abwehr schnell parat.Aydin für Sukuta-Pasu? Ein kleines Fragezeichen steht dagegen noch hinter Mirkan Aydin, der Sukuta-Pasu im Angriffszentrum ersetzen soll. Aydin trainierte nach Adduktorenproblemen am Mittwoch erstmals mit der Mannschaft. Dafür werden Lukas Sinkiewicz nach überstandener Virusinfektion, Fabian Holthaus nach seiner Rotsperre und erstmalig in dieser Spielzeit Jan Gyamerah in den 18er-Kader rutschen. Neben den personellen Veränderungen fordert Peter Neururer auch ein verändertes Auftreten seiner Mannschaft - vor allem im Zweikampfverhalten. "In Dresden wird eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die willens ist, die notwendigen Zweikämpfe zu bestreiten und nicht wie zuletzt dem Gegner nur Begleitschutz zu geben", so Neururer.Basistugenden Kampf und Einsatzbereitschaft gehören zu den unabdingbaren Basistugenden, will man im Abstiegskampf bestehen. Und genau dort befindet sich der VfL bei nur zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze. "Die Tabelle können wir natürlich auch lesen", so der Bochumer Trainer, der aber trotz der heiklen Tabellensituation ein selbstbewusstes Auftreten seiner Spieler fordert: "Es gibt überhaupt keinen Anlass uns klein zu machen, kleiner zu machen als wir sind. Wir werden in Dresden versuchen auf Sieg zu spielen und die letzten Körner im Jahr 2013 erfolgreich zu verschießen. Dann hätten wir 25 Punkte geholt und damit eine vernünftige Basis für die Rückrunde gelegt." Im Falle einer Niederlage droht dagegen das Überwintern auf einem Abstiegsplatz.

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