Trotz Corona-Krise: Lebendtier-Märkte in Asien weiter geöffnet

Coronavirus

Wildtier-Märkte in Asien haben weiterhin geöffnet. Das Coronavirus soll von einem solchen Markt auf den Menschen übergesprungen sein. Die Tierschutzorganisation Peta warnt eindringlich.

10.04.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lebendtier-Märkte in Asien sind weiterhin geöffnet.

Lebendtier-Märkte in Asien sind weiterhin geöffnet. © picture alliance /Archivbild

Woher stammt das Coronavirus? Eine der gängigen Theorien besagt, es könne sich auf Wildtier- oder Lebendtier-Märkten ausgebreitet und auf den Menschen übertragen haben. In China sollen diese Märkte geschlossen werden, doch mit Blick auf weitere Teile Asiens scheint davon keine Rede zu sein. Ganz im Gegenteil: Wildtier-Märkte erfreuen sich offenbar größter Beliebtheit.

Die Tierschutzorganisation Peta hat nun ein Video veröffentlicht, das nicht nur Virologen Kopfzerbrechen bereiten dürfte: Denn die Wildtier-Märkte in Indonesien und Thailand boomen wie nie zuvor. Die Aufnahmen sollen Anfang April entstanden sein und zeigen schockierende Bilder zusammengepferchter Tiere, die auf dem Markt geschlachtet werden.

Peta warnt vor einer weiteren Pandemie

Auf dem Boden befinden sich Tierkadaver, Blut und Innereien verschiedener Tiere – von Hygienemaßnahmen keine Spur. Stattdessen laufen die Verkäufer und Marktbesucher in Flip Flops durch die Blutlachen und Abfälle.

Peta warnt eindringlich vor einer weiteren Pandemie und fordert die Weltgesundheitsorganisation erneut auf, sich für die Schließung aller Lebendtier-Märkte weltweit einzusetzen – Deutschland inbegriffen.

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