Trotz Festnahme geht Serie der Tier-Köpfungen weiter

Kaninchen-Tötungen

HUSEN Hat die Polizei den falschen Kaninchen-Ripper erwischt? Diese und ähnliche Fragen stellen sich seit Samstag. Denn trotz der Festnahme eines 26-jährigen Verdächtigen geht die unheimliche Serie weiter. Nun in Husen.

von Von Jörg Heckenkamp

, 16.05.2009, 14:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die unheimliche Serie der Kaninchen-Köpfungen geht weiter. Hier ein Tier, das lebend bei dem festgenommenen, vermeintlichen Kaninchen-Ripper entdeckt wurde.

Die unheimliche Serie der Kaninchen-Köpfungen geht weiter. Hier ein Tier, das lebend bei dem festgenommenen, vermeintlichen Kaninchen-Ripper entdeckt wurde.

Wie die Polizei mitteilte, wurde in der Nacht zu Samstag im Ortsteil Dortmund-Husen der Körper eines toten Hauskaninchens im Garten eines Einfamilienhauses entdeckt. Dem Tier hatten die Täter Kopf und einen Vorderlauf abgetrennt. Nähere Einzelheiten waren von der Polizei nicht zu erfahren. Die erneute Tier-Köpfung nur einen Tag nach der Festnahme des vermeintlichen Kaninchen-Rippers, eines 26-jährigen, geistig und körperlichen Behinderten aus Dorstfeld, wirft Fragen auf. Fragen wie: Hat der 26-Jährige, in dessen Wohnung lebende Tiere, aber auch Kadaver gefunden wurden, nichts mit der brutalen Serie zu tun? Gibt es mehrere Kaninchen-Ripper? Ist der Festgenommende doch der Gesuchte und hat nun einen Nachahmungstäter gefunden? Oder gar: Hat der eigentliche Täter mit der blutigen Aktion in Husen eine freche Botschaft an Polizei und Öffentlichkeit schicken wollen mit dem Tenor: Schaut her, ihr habt den Falschen gefasst, ich bin der wahre Kaninchen-Killer? Mit all diesen Fragen müssen sich die Ermittler nun in den nächsten Tagen befassen.