Trotz Niederlage ist der VfL am Ziel

Klassenerhalt perfekt

Der Albtraum 3. Liga bleibt dem VfL Bochum definitiv erspart. Eine 0:2 (0:1)-Niederlage beim TSV 1860 München reichte den Blau-Weißen am Sonntag, um sich den Klassenerhalt zu sichern. Nicht aus eigener Kraft, sondern dank unfreiwilliger Unterstützung aus Bielefeld und Dresden, die ihre Spiele nicht gewinnen konnten.

MÜNCHEN

von Von Christian Aubel

, 04.05.2014, 18:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trotz Niederlage ist der VfL am Ziel

Auch Mirkan Aydin gelang es nicht, eine der zahlreichen Bochumer Torchancen zu nutzen.

Mirkan Aydin hätte schon früh zur Nervenberuhigung der Blau-Weißen beitragen können, scheiterte jedoch alleine vor Kiraly am Löwentorwart, ebenso wie Cwielong im Nachschuss (11.). Kurz darauf fischte Kiraly einen Kopfball von Acquistapace noch von der Linie. Erfolgreicher waren da schon die Gastgeber. Nach schneller Kombination und abschließender Hereingabe von Wood hatte Yuya Osako aus kurzer Distanz nur wenig Mühe, den 1:0-Führungstreffer zu die 60er erzielen (31.).Chancenplus Der VfL erspielte sich in den zweiten 45 Minuten ein deutliches Chancenplus. Doch egal, ob Piotr Cwielong, Yususke Tasaka, Richard Sukuta-Pasu oder der eingewechselte Sven Kreyer, sie alle verdaddelten gute Einschuss möglichkeiten. Symptomatisch für die komplette Saison dass der Treffer dann noch für die Löwen fiel. Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth krönte seine Abschiedsspiel mit dem 2:0 in der 90. Spielminute.Alles auf dem prüfstand

So durfte nicht ein Sieg oder ein Unentschieden gefeiert werden, dafür aber der vorzeitige Klassenerhalt. Dennoch löste sich bei Sportvorstand Christian Hochstätter die Anspannung auch nach dem Schlusspfiff nicht. Der Grund hierfür liegt auf der Hand. Hochstätters Arbeit geht jetzt erst so richtig los. "Natürlich hatten wir uns den Saisonverlauf anders vorgestellt", so der Sportvorstand: "Ab Montag werden wir sehr viele Gespräche führen, alles analysieren und überprüfen. Es kommt alles auf den Prüfstand. Ein großer personeller Umbruch wie im Vorjahr ist auch jetzt wieder möglich." Die Frage, ob auch Trainer Peter Neururer auf dem Prüfstand steht, beantwortete Hochstätter wir folgt: "Der Trainer hat noch einen Vertrag bis 2015. Aber wenn alles auf dem Prüfstand steht, dann gilt das für Jeden. Auch für den Trainer." Die Zukunft des VfL soll sich jedenfalls sportlich deutlich sorgenfreier gestalten. "Wir wollen uns in Zukunft besser aufstellen, als wir uns uns in den letzten drei Jahren entwickelt haben", so Hochstätter.

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