Tui plant Mallorca-Start – Urlaub soll zu Ostern möglich sein

Oster-Urlaub

Noch gilt eine Reisewarnung für Mallorca – doch die Corona-Zahlen sinken seit Wochen. Reiseveranstalter zählen nun auf das Ostergeschäft.

09.03.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Gastronomie auf Mallorca darf bereits wieder öffnen.

Die Gastronomie auf Mallorca darf bereits wieder öffnen. © picture alliance/dpa

„Die Hotellerie hat sich intensiv vorbereitet, sicheren und verantwortungsvollen Urlaub anzubieten“, sagte Tui-Deutschland-Chef Marek Andryszak am Montag vor dem Start der Online-Ausgabe der weltgrößten Reisemesse ITB. Entsprechende Hygienekonzepte gäben Zuversicht, die Abstimmung mit den Behörden sei eng. Daher wolle man den Kunden „Osterurlaub auf Mallorca ermöglichen“, so der Manager.

Zuletzt wurde Spanien vom Robert Koch-Institut noch als normales Risikogebiet eingestuft - also als Land ohne außergewöhnlich hohe Corona-Neuansteckungen. Tui wies darauf hin, dass die Werte auf Mallorca „weit unter denen der meisten deutschen Bundesländer“ lägen. Hinter den Kulissen laufen bereits seit längerem Gespräche über eine stärkere Wiederöffnung der Insel, auch Interessenvertreter außerhalb des Tourismus machen Druck auf die spanische und deutsche Politik.

Keine Balearen-Reisen mit Tui bis April

Reisen zu den übrigen Balearen-Inseln Ibiza, Menorca und Formentera sowie in den Großteil Festland-Spaniens sagte Tui vorerst noch bis Mitte April ab. Nun soll es vor allem auf Mallorca eine vorsichtige Öffnung geben, etwa mit dem Start eines Robinson-Clubs und ersten Flügen der Konzern-Airline Tuifly schon ab der zweiten März-Hälfte.

Das Angebot soll im Sommer weiter ausgebaut werden. Spanien bleibe mit Blick auf die aktuellen Buchungen der größte Markt, hieß es bei Tui - vor Griechenland, der Türkei und Italien. Andryszak nimmt an, dass viele Urlauber aber auch erneut ihre Ferien in Deutschland verbringen: „Der Trend zum Urlaub im eigenen Land wird sich 2021 fortsetzen.“ Gefragt seien die Ostseeküste und Ostfriesischen Inseln sowie im Binnenland Schwarzwald, Bayerischer Wald und Allgäu.

RND/dpa

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