TuS Stockum nimmt neuen Anlauf für Hallenanbau

Sportausschuss

Der TuS Stockum gibt nicht auf: Der Verein versucht, trotz aller Widerstände des Nachbarn Edeka, seine Hallenkapazität zu erweitern. Die SPD stellt daher im Sportausschuss am Mittwoch (6.11.) eine Anfrage an die Verwaltung, ob die neuen Überlegungen eine Chance hätten, genehmigt zu werden.

STOCKUM

von Von Irene Steiner

, 06.11.2013, 07:17 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit der neuen Planung würden, so der Verein, die Bedenken der Edeka-Betreiberin berücksichtigt, dass ein Anbau den Blick auf den Edeka-Markt verdecken würde. Und der Verein gibt sich viel Mühe zu erklären, warum die gegenwärtige Parkplatzsituation mit 22 Stellflächen für die Sporthalle auch für den Edeka-Markt günstig ist. Penibel wird ausgerechnet, dass die Plätze gemessen an den Hallennutzungs- und Supermarkt-Öffnungszeiten zu 80 Prozent von Edeka-Kunden und nur zu 20 Prozent von Besuchern der Turnhalle besetzt würden.

Dennoch: Auf Zustimmung stoßen sie bei der Marktbetreiberin Brigitta Hasler nicht. Die vertraut darauf, dass die Stadt und die Politik – wie schon bei der vorangegangenen Planung – darauf verweisen, dass es langwierig und schwierig sein dürfte, eine Baugenehmigung zu bekommen. „Wir warten ab, wie die Gremien entscheiden und vertrauen darauf, dass die Situation unverändert bleibt“, sagte Hasler.

Alternativen zu dem Anbau haben die Verantwortlichen des TuS Stockum bisher nicht gefunden. „Wir haben verschiedene Modelle verfolgt: Wir haben nach alternativen Grundstücken gesucht, aber das war zu teuer. Wir hatten aber auch Kontakt zu dem Besitzer eines mit einer Halle bebauten Grundstück, die man mieten wollte. „Der Besitzer wollte allerdings nicht für unsere Bedürfnisse investieren“, so Schäfer. Daher ruhe die Hoffnung des Vereins auf den Gremien, die vielleicht doch einen Weg finden könnten.

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