Tussis, Enten und Piraten auf der Rheiner Ems

Badewannen-Rennen

Tussis, Enten und Piraten. Sie alle hatten sich am Sonntag in ihren Badewannen fein rausgeputzt. Auf der Rheiner Ems stieg das große Badewannenrennen. Gut gelaunte Zuschauer, spektakuläre Schiffbrüche und einen Triple-Gewinner inklusive.

RHEINE

, 26.08.2013, 03:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sie holten beim Fun-Event das Triple: die "Flying Ducks".

Sie holten beim Fun-Event das Triple: die "Flying Ducks".

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Badewannenrennen in Rheine

An der Rheiner Bockholter Fähre brodelte das Emswasser. Grund war das Baderwannen-Rennen, bei dem so mancher Teilnehmer "Schiffbruch" erlitt, die Gestaltung seines Gefährts dafür aber umso mehr Eindruck hinterließ.
25.08.2013
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Badewannenrennen in Rheine

An der Rheiner Bockholter Fähre brodelte das Emswasser. Grund war das Baderwannen-Rennen, bei dem so mancher Teilnehmer "Schiffbruch" erlitt, die Gestaltung seines Gefährts dafür aber umso mehr Eindruck hinterließ.
25.08.2013
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Mit seinem "Chaos Team" stürzte sich Veranstalter Jan Dirk Ewertz gleich selbst mit in die hüfthohen Ems-Fluten. Zu Landjugendzeiten hatte er das erste Badewannenevent dieser Art an der Ems etabliert. Mindestens zwei Personen pro Team stürzten sich in ihren Wannen auf die Ems. Auf halber Strecke mussten sie mit ihren Teammitgliedern die Plätze tauschen.

Wieso es ausgerechnet Wannen sind, auf denen man auf der Ems um Ruhm und Ehre spurtet, weiß Ewertz prompt zu beantworten: „Warum nicht? Das ist das einzige, was schwimmt.“ Um diesem Umstand noch ein wenig nachzuhelfen, ließen sich die Teams so einiges einfallen. Vor allem bemalte Plastiktonnen standen hoch im Kurs. Doch auch darüber hinaus war Kreativität gefragt, denn neben einem Wanderpokal für die schnellste Einzel- und Gesamtwertung, gab es auch den für die schönste Wanne zu gewinnen. Auffällig pink präsentierte sich das Team Tussiwanne. Mit Ausnahme passender Stöckelschuhe war dabei alles an Bord, was eine echte Tussi zum (Über-)Leben braucht. Neben Sekt aus rosa Schwenkern warteten die einfallsreichen Damen mit Hello-Kitty-Seifenblasen und einem waschechten Tussi-Erste-Hilfe-Kit auf.

Unter Zuhilfenahme von orangefarbenen Schneeschnaufeln paddelten sie in Schlangenlinien knapp am Sieg zur schönsten Wanne vorbei und belegten hier nur den dritten Platz. Auch das Team Ocean Six, welches sich mit einer aufwendigen Fahrradkonstruktion und Nebeleffekten den zweiten Platz dieser Kategorie sicherte, musste sich schließlich den Flying Ducks geschlagen geben. Die knallgelben Entenfreunde teilten zwar ihr Badewannenwasser gern mit der Konkurrenz. Als Dreifachsieger in den Kategorien Originalität, schnellste Einzel- und schnellste Gesamtwertung ließen sie diese jedoch weit hinter sich.

In einer uralten Wanne aus Landjugendzeiten trat das Team Die Ver(w)irrten an und machte seinem Namen alle Ehre. Den sogenannten Arschpokal für die langsamste Wertung wurde den ver(w)irrten Wannenpaddlern überreicht. „Bei dieser Wanne handelt es sich um einen Dachbodenfund“, erzählte Moderator Alfons Deitermann und bat augenzwinkernd um Nachsicht. „Bis gestern Abend um halb elf wussten die Jungs überhaupt noch nicht, dass sie antreten werden.“