Über diese Baustelle freut sich ganz Kirchhörde

Offene Ganztagsbetreuung

Diese Baustelle nehmen an der Kirchhörder Grundschule alle gerne in Kauf. Ende März hat der Abriss alter Gebäudeteile begonnen, womit ein wichtiges Großprojekt endlich auf dem Weg ist. In gut einem Jahr sollen hier die dringend benötigten Räume für die Offene Ganztagsbetreuung (OGS) fertig sein. Wir liefern alle Infos auf einen Blick.

KIRCHHÖRDE

, 04.05.2016, 01:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Endlich abgerissen: Knapp acht Jahre hat die Kirchhörder Grundschule auf den Beginn der Arbeiten an einem neuen Gebäude für die Offene Ganztagsbetreuung gewartet. Mit dem Abriss des alten WC-Trakts ist jetzt ein Anfang gemacht.

Endlich abgerissen: Knapp acht Jahre hat die Kirchhörder Grundschule auf den Beginn der Arbeiten an einem neuen Gebäude für die Offene Ganztagsbetreuung gewartet. Mit dem Abriss des alten WC-Trakts ist jetzt ein Anfang gemacht.

Das ist der Stand der Dinge:

Eine letzte Beratung im städtischen Schulausschuss beseitigte am Donnerstag vergangener Woche jegliche Zweifel: Der oft angekündigte und doch noch nicht begonnene Neubau kommt. „Es wird Platz für Neues geschaffen“, sagt Claudia Eck, Projektleiterin bei der Städtischen Immobilienwirtschaft, über die Abrissarbeiten in den zurückliegenden Wochen.

„Damit wird die gegenwärtige Interimslösung für die Mittagsversorgung und Betreuung der rund 180 Schüler in absehbarer Zeit ein Ende haben“, sagt Claudia Eck. Die alte WC-Pausenanlage aus den 1980er-Jahren ist bereits verschwunden, lediglich einige wenige freiliegende Kacheln erinnern noch an diesen wenig attraktiven Teil des Schulgebäudes.

Was kostet das Ganze?

Rund 1,13 Millionen Euro investiert die Stadt Dortmund für den neuen Offenen Ganztagsbereich, der bis Ende Mai 2017 fertig gestellt sein soll. Der Neubau entsteht an der nord-westlichen Seite des Schulgebäudes als zweigeschossiges Passivhaus.

Wie ist das Gebäude aufgeteilt?

  • Erdgeschoss: Mittagsversorgung mit Speiseraum, Küche und Ausgabebereich
  • Weitere funktionale Räume (Putzmittelraum, Lebensmittellager, Personalraum)
  • Neue Sanitäranlagen, ausgestattet mit jeweils einem behindertengerechten WC. Sie werden zukünftig von Schülern ebenso wie von Lehrern genutzt
  • Obergeschoss: Zwei Betreuungsräume sowie ein Büro für die OGS-Betreuung
  • Durch eine Aufzugsanlage ist das Obergeschoss den Vorschriften gemäß barrierefrei zu erreichen

Seit wann gibt es diese Neubaupläne?

Lange! Für das Schulpersonal, die Eltern, aber auch viele Schüler geht eine lange Zeit des Wartens zu Ende. Vorgestellt wurden die Pläne für den Anbau schon in den Sommerferien 2013 durch Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Einen Baubeginn war für Sommer 2014 in Aussicht gestellt worden. Haushalts- und Personalmangelgründe hatten dann mehrfach zu einem Aufschub geführt. Zuletzt war die Schule im Herbst 2015 um ein halbes Jahr vertröstet worden – diese Frist hat die Stadt Dortmund nun eingehalten. 

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