Überfall mit Panzerfaust: Polizei sucht jetzt vier Täter

Geldtransporter ausgeraubt

Bei dem Panzerfaust-Überfall auf einen Geldtransporter in Bodelschwingh haben die Täter zwei gestohlene Autos benutzt. Das ergaben erste Ermittlungen der Polizei. Sie fahndet jetzt nach vier statt zwei Männern. Es gibt auch neue Erkenntnisse zur weiteren Flucht der schwer bewaffneten Räuber.

BODELSCHWINGH

, 14.12.2015, 12:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizisten bei der Spurensuche am Tatort Richterstraße. Im Einsatz war auch ein Spürhund.

Polizisten bei der Spurensuche am Tatort Richterstraße. Im Einsatz war auch ein Spürhund.

Bei dem Überfall auf der Richterstraße am Samstag (12.12.2015) im Stadtteil Bodelschwingh hatten die Täter mit zwei Fahrzeugen den Geldtransporter des Sicherheitsunternehmens Kötter mit zwei Fahrzeugen eingekeilt. Sie bedrohten den Fahrer mit einer Panzerfaust und eröffneten das Feuer mit Schnellfeuerwaffen noch unbekannter Bauart. Dabei zielten sie auf die Motorhaube des gepanzerten Geldtransporters. Die Geschosse trafen nicht das Personal im Transporter.

In einen Van umgestiegen

Nachdem die Räuber mitten im Wohngebiet eine Seitentür des Transporters aufgeflext hatten, flüchteten sie mit einem Teil der Beute zur Brietenstraße. Diese Straße verläuft parallel zur Autobahn 45 und verbindet die Stadtteile Bodelschwingh und Westerfilde.

Dort stiegen sie in einen orangefarbenen Van um. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass bei dem Überfall vier Täter am Werk waren. Es ist nicht auszuschließen, dass sie über einen der beiden Autobahn-Parkplätze an der A45 bei Westerfilde auf die Autobahn aufgefahren sind.

Mehrere Zeugen beobachteten die Tat. Über die Männer können sie jedoch nicht viel sagen, weil diese maskiert waren. Sie sollen Deutsch gesprochen haben. Die beiden Tatfahrzeuge sind in diesem Jahr gestohlen worden. Zeugen nannten der Polizei kurz nach der Tat die Kennzeichen. Einen der Wagen ließen die Täter mit laufendem Motor stehen. Den anderen Wagen setzten sie in Brand.

Die Polizei bittet weitere Zeugen um Hinweise unter Tel. 0231 / 1 32 74 41.