Umbau der Nortkirchenstraße ist abgeschlossen

Fragen und Antworten

Gute Nachrichten für Dortmunds Autofahrer: Der Umbau der Nortkirchenstraße, eine der wichtigsten Straßen im Süden der Stadt, ist abgeschlossen. Der neu gebaute Aufzug, der die Bahnstation inmitten der Bundesstraße 54 überragt, ist die vorläufige Krönung des Gesamtumbaus. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Mega-Projekt.

DORTMUND

, 03.05.2017, 13:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Umbau der Nortkirchenstraße ist abgeschlossen

Die neugestaltete U-Bahn-Station am Rombergpark ist gestern offiziell vorgestellt worden.

Was wurde gemacht?

Es galt vor allem, das Phoenix-West-Areal mit vielen neuen Firmen an die Nortkirchenstraße anzubinden. Dazu entstand in rund zwei Jahren Bauzeit ein großzügiger Knotenpunkt zwischen der Nortkirchenstraße, der B54 und der Konrad-Adenauer-Allee. Der Umbau reichte bis an den Nordrand des Rombergparks, wo an der Abfahrt von der B 54 ebenfalls zusätzliche Spuren angelegt wurden. Zuvor war der Grund und Boden hier schon für den Umbau des Schondelle-Bachs regelrecht umgepflügt und ein neues Bachtal angelegt worden.

Was hat das Ganze gekostet?

Allein der Straßenumbau hat knapp 5 Millionen Euro gekostet. Von den förderfähigen Kosten in Höhe von 3,2 Millionen Euro übernehmen Bund und Land 80 Prozent. Mit weiteren 1,5 Millionen Euro schlägt der Umbau der Stadtbahn-Station zu Buche.

Wie wurde die Stadtbahnstation modernisiert?

Die Station bekam einen neuen Überbau aus Glas und Stahl, um einen Aufzug unterzubringen. Er ist so groß, dass er sogar für den Transport von Fahrrädern genutzt werden kann, stellte Tiefbauamts-Leiterin Sylvia Uehlendahl beim Vorort-Termin am Mittwoch fest. Über eine 23 Meter lange Rampe ist der Zugang zur Stadtbahn auch an die Nortkrichenstraße angebunden - inklusive Geländer und Leitsystem für Sehbehinderte. So kommt man nun ohne bauliche Hürden ins Grüne.

Ist das Bauprojekt damit abgeschlossen?

Nein. Nicht ganz. Am Nordostrand des Rombergparks wird noch gearbeitet. Voraussichtlich Ende des Jahres soll unter der Regie von Phoenix-West-Entwickler NRW.Urban mit dem Bau der umstrittenen Radwege- und Fußgängerbrücke über die B 54 begonnen werden, mit dem ein Bogen vom Phoenix-West-Areal zur U-Bahn-Station Rombergpark und weiter in den Park hinein geschlagen wird. Mitte 2019 könnte die neue Verbindung fertig sein, schätzt Franz Große-Kreul von NRW.Urban. Ende 2019 soll dann der Gehweg entlang der neuangelegte Nortkirchenstraße komplettiert werden, kündigte Sylvia Uehlendahl an.

Schlagworte: