Umbau des Zentrums ab 2010

BERGHOFEN Berghofer Straße 2012: Weniger Autos rollen durch den Ort und passieren die Kreisverkehre, Tempo 30 sorgt für den ruhigen Verkehrsfluss, Radwege führen durch eine Baumallee und Sitzbänke laden zum Aufenthalt ein. Das alles umgeben von sattem Grün.

von Von Peter Bandermann

, 07.01.2008, 21:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Informierte über 200 Berghofer über die Zukunft des Zentrums: Stadtdirektor Ullrich Sierau.

Informierte über 200 Berghofer über die Zukunft des Zentrums: Stadtdirektor Ullrich Sierau.

Das alles ist mehr als ein Vision, für die Ullrich Sierau am Montagabend im Haus Heimsoth in seiner Rolle als gut aufgelegter und noch besser informierter Stadtdirektor weit über 200 Gästen der SPD mehrere Pläne für ein neues Berghofer Zentrum, durch das mit der Inbetriebnahme des B236-Tunnels Ende Mai 2008 schlagartig mehrere tausend Fahrzeuge weniger rollen werden, präsentierte.

Ullrich Sierau wusste die Berghofer zu beeindrucken: Seit 2004 hat die Stadt Dortmund 45 Millionen Euro im Stadtbezirk Aplerbeck allein für Kanal- und Straßenbau und in die Schulen investiert. Und mit dem Neubau der Kanalisation zwischen der Sulpkestraße und dem Falterweg ab dem 2. Quartal 2009 und dem Umbau der Berghofer Straße ab Ende 2010 setzt die Stadt mit Landesmitteln weitere Millionen um.

Viele Details sind noch nicht geklärt (u. a. die Zahl der Parkplätze), aber eines ist klar: Den Umbau müssen sie mitfinanzieren. In welcher Höhe, ist noch nicht berechnet.Geschickt reagierte Sierau auch auf die Kritik des CDU-Ortsunions-Vorsitzenden Udo Reppin, der den Genossen der SPD und der Stadt am Sonntag vorgeworfen hatte, die Pläne für Berghofen nicht mit notwendigem Nachdruck voranzutreiben (wir berichteten).

Dazu Sierau: „Wir stellen in Düsseldorf keine Finanzierungsanträge für Pläne, die wir mit den Bürgern noch nicht abgestimmt haben.“ Hätte die CDU die Pläne gern früher gehabt, hätte sie den früheren Baudezernenten und CDU-Mann Klaus Fehlemann dazu antreiben sollen.

Immer wieder drehte sich die Diskussion um die Zahl der Parkplätze, die auch jetzt schon nicht ausreichen. Vor allem der lokale Einzelhandel forderte immer wieder, die Zahl von unter 40 - wie sie in den Plänen der Stadt vor dem Rewe existieren - deutlich zu erhöhen. Wie sehr die Interessen konkurrieren, wurde mit den Worten eines Anwohners deutlich: "Ich parke nicht den ganzen Tag auf der Berghofer Straße - ich wohne dort die meiste Zeit."

Einen ausführlichen Berichten lesen Sie in der Mittwochausgabe der Ruhr Nachrichten