Umbau verzögert sich - Hausherr bleibt gelassen

Ehemaliger Westfalenhof

Wahrscheinlich ist es seine niederländsiche Mentalität: Obwohl der Umbau des ehemaligen Westfalenhofs deutlich länger dauert, bleibt Hausherr Peter Hemels völlig gelassen. Immerhin soll nächste Woche der Rohbau fertig sein.

MENGEDE

von Von Nils Heimann

, 17.11.2013, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Peter Hemels ist ein lockerer Typ. Trotz zahlreicher Unwägbarkeiten während des Umbaus hat er seine Gelassenheit nicht verloren.

Peter Hemels ist ein lockerer Typ. Trotz zahlreicher Unwägbarkeiten während des Umbaus hat er seine Gelassenheit nicht verloren.

Kein Wunder, lässt Hemels doch sämtliche Arbeiten von einer Firma durchführen, die sich auf die Renovierung von Fachwerkhäusern spezialisiert hat. Die hat auch die maroden Eichenbalken in dem Gebäude ausgetauscht. Der Hauptgrund, warum sich die Renovierung wohl bis in den Februar verzögern wird. „Eigentlich hatten wir etwa einen Kubikmeter neue Balken eingeplant“, verrät der 48-Jährige. „Doch jetzt sind daraus rund vier geworden.“ Das reißt nicht nur ein zusätzliches Loch in die Kasse, sondern der Einbau frisst vor allem Zeit. „Natürlich wären wir gerne schneller voran gekommen, aber manche Dinge brauchen ihre Zeit“, so der trotz aller Widrigkeiten entspannt bleibende Holländer.

Nächste Woche soll dann zumindest schon mal der Rohbau fertig sein. Danach geht es an den Innenausbau: Da heißt es kilometerweise Kabel in die Wände legen, unzählige Quadratmeter Dämmung und Putz auftragen sowie sämtliche Installationen montieren. „Beginnen werden wir mit dem Anbau und dem ehemaligen Saal, denn das sind die Bereiche, die wir bewohnen werden“, liefert Hemels eine Strategie für die nächsten Arbeitsschritte. Denn wenn schon der Bezugstermin „Weihnachten“ geplatzt ist, bis Ostern wollen Peter Hemels und seine Familie nicht auf ihr neues Zuhause warten.