Umbau Westend: Radweg, Tunnel und Platz fertig

"Wichtige Teilprojekte"

Seit 2007 ist die Stadt Bochum damit befasst, das Westend umzubauen und für eine bessere Infrastruktur in dem Wohnquartier zu sorgen. Jetzt konnte Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch drei Teilerfolge auf dem Weg zum umgebauten Westend vermelden: Ein Radweg, ein Tunnel und einer neuer Platz sind fertig gestellt worden.

BOCHUM

18.11.2014, 12:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der fertig gestellte Radtunnel unter der Alleestraße im Westend mit der vom Künstler Marcus Kiel gestalteten Stützmauer.

Der fertig gestellte Radtunnel unter der Alleestraße im Westend mit der vom Künstler Marcus Kiel gestalteten Stützmauer.

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Für die Stadt und die Stadtentwicklungsgesellschaft NRW.URBAN sind diese Baumaßnahmen wichtige Teilprojekte im Umfeld der Innenstadt West, die jetzt abgeschlossen wurden. Mit dem Geh- und Radweg und dem Tunnel Alleestraße wird das Stadtumbaugebiet Westend mit dem angrenzenden Westpark verknüpft. Die westliche Tunnelröhre des ehemaligen Betriebstunnels von ThyssenKrupp wurde vollständig verfüllt und in die östliche Röhre wurde ein Wellrohr eingebaut, durch das der Geh- und Radweg führt. Eine 4,5 Meter hohe Stützmauer, die der Bochumer Künstler Marcus Kiel gestaltet hat, wurde entlang der Wattenscheider Straße zur Überbrückung der Höhendifferenz gebaut. Der Geh- und Radweg verläuft weiter parallel zur Stahlhauser Straße bis zum Kreisverkehr an der Kohlenstraße mit der Skulptur „Stahlhalla“. Die Bauausführung dauerte 16 Monate und kostete rund zwei Millionen Euro, die aus Mitteln der Städtebauförderung kommen.

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"Durch die Fertigstellung dieser Wegeverbindung, die am Endpunkt der Erzbahntrasse anschließt und den Westpark einschließlich Jahrhunderthalle als Highlight und Ankerpunkt der Route Industriekultur, mit dem Schlosspark Weitmar verbindet, ist eine neue Freizeitroute entstanden. Die Bewohner aus Goldhamme und Stahlhausen können nun ihr Quartier besser fußläufig oder mit dem Fahrrad erreichen", heißt es von Seiten der Stadt.

Fertig ist auch der Platz zwischen „Colosseum“ und Parkhaus Jahrhunderthalle, dabei wurde das ehemalige Stellwärterhäuschen gesichert. Kanäle wurden verlegt, die Fläche gepflastert und asphaltiert und das Areal begrünt. Ein Beleuchtungskonzept des Büros „licht-raum-stadt“ erhellt nun nachts den Platz, und beleuchtet die Fassade des Colosseum und das Stellwärterhaus. In acht Monaten hat NRW.URBAN in Abstimmung mit Stadt, Entwicklungsgesellschaft Ruhr (EGR), Bochumer Veranstaltungs-GmbH und ThyssenKrupp Steel Europe AG rund 640.000 Euro verbaut.  

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