Umfrage: Geringes Vertrauen in Laschet für Lehren aus Hochwasser

CDU

Die Flutkatastrophe in NRW hat die drei Kanzlerkandidaten in ein neues Licht gestellt. Die Umfragewerte, wem die Bürger nach dem Hochwasser am ehesten vertrauen, sprechen für sich.

Berlin

24.07.2021, 08:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) lacht während eines Pressestatements zur Flutkatastrophe in NRW.

Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) lacht während eines Pressestatements zur Flutkatastrophe in NRW. © picture alliance/dpa

Nur 17 Prozent der Bundesbürger trauen CDU/CSU-Kanzlerkandidat Armin Laschet einer Umfrage zufolge zu, die richtigen Lehren aus der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands zu ziehen.

Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock kommt in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der „Augsburger Allgemeinen“ auf 25 Prozent, SPD-Kandidat Olaf Scholz auf 20 Prozent. 38 Prozent trauen es keinem der drei zu.

Umfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Das Institut gibt eine statistische Fehlertoleranz von 2,5 Prozentpunkten an. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

CDU-Chef Laschet kommt bei den Unionsanhängern in der Umfrage auf 48 Prozent Zustimmung, Vizekanzler Scholz erreicht bei den SPD-Wählern 74 Prozent, Parteichefin Baerbock bei den Grünen 87 Prozent.

dpa

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