Umjubelte Deutschlandpremiere: „Bodyguard“ in Köln

Hommage an Whitney Houston

"Bodyguard" - der Film mit Whitney Houston und Kevin Costner lief 1992 in den Kinos an. 23 Jahre später zeigt der Musical Dome in Köln mit dem Musical "Bodyguard" eine Hommage an die verstorbene Sängerin Whitney Houston. Bei der Deutschlandpremiere am Freitagabend überzeugte das Stück.

KÖLN

von Von Susanne Schramm

, 21.11.2015, 14:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Umjubelte Deutschlandpremiere: „Bodyguard“ in Köln

Furioses Finale: Soul-Diva Rachel Marron (Patricia Meeden) singt in einem Traum aus Pailletten, Spitzen und unzähligen Swarowski-Glitzersteinchen Whitney Houstons "I will always love you".

Am Ende fährt Rachel (Patricia Meeden) gen Himmel. Umwogt von Nebelwolken wird sie auf einem Podest empor gefahren. Schlank, stolz und wunderschön, gekleidet in einem Traum aus Pailletten, Spitzen und unzähligen Swarowski-Glitzersteinchen singt sie „I will always love you.“

Die letzte Szene des Musicals „Bodyguard“ ist in mehrfacher Hinsicht ein Triumph. Für Meeden, die durch die Casting-Show „The Voice of Germany“  bekannt wurde, erfüllt sich ein Mädchentraum („Seit ich Whitney Houston zum ersten Mal gehört habe, wollte ich Sängerin werden“). Für die Macher der deutschen Fassung des Musicals „Bodyguard“ zeigt sich, dass sie alles richtig gemacht haben.

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Musical "Bodyguard" im Musical Dome in Köln

Das Musical "Bodyguard" feierte in Köln Deutschlandpremiere. Es ist eine Hommage an die verstorbene Sängerin "Whitney Houston", die im gleichnamigen Film 1992 an der Seite von Kevin Costner schauspielerte.
21.11.2015
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Und für die Zuschauer im Musical Dome schließt sich am Freitagabend ein Kreis. Der 1992 im Kino, mit dem gleichnamigen Film mit Whitney Houston und Kevin Costner begann, und nun, 23 Jahre später, in einer Woge aus Gerührtheit und Begeisterung kulminiert.

Knapp zweieinhalb Stunden (mit Pause) dauert es, die Geschichte der Soul-Diva Rachel Marron und ihres Leibwächters Frank Farmer (Jürgen Fischer), denen trotz ihrer großen Liebe kein Happyend beschieden ist, von der Leinwand auf die Bühne zu transponieren. Davon ist keine Sekunde langweilig.

Harte Schale, weicher Kern

Die großartige Hommage an Whitney Houston (1963-2012) mit 16 ihrer Hits überzeugt mit tollen Showszenen und Momenten, in denen man nach dem Taschentuch tastet. Meeden absolviert ihre Hauptrolle, tänzerisch, gesanglich und darstellerisch, mit Bravour. In Schauspieler Jürgen Fischer, der an Daniel Craig erinnert, hat sie einen wunderbaren Partner. Harte Schale, weicher Kern. Und so männlich!

Starke Konkurrenz für Meeden: Tertia Botha als Rachels Schwester Nicki. Ihr „Saving all my Love“ ist phänomenal. Letzteres gilt auch für das Ensemble, für das Bühnenbild, die sieben Bandmusiker und die LED-Video- und Lightshow. Hingehen, schwelgen und mitsingen.

Vorstellungen:  Di., Do. und Fr. 19.30 Uhr, Mi. 18.30 Uhr, Sa. 14.30 und 19.30 Uhr, So. 14 und 18.30 Uhr. Mo. spielfrei. Preise: 29 bis 109 Euro zzgl. Gebühren (30 Prozent Ermäßigung für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre, gilt nicht für die Abendvorstellungen Fr. und Sa.) Infos und Karten: und

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