Unbekannte schänden Friedens-Gedenkstätte auf der Hohensyburg

Mahnmal in der Burgruine

Das von den Syburgern als Gedenkstätte gegen Nationalsozialismus und Krieg genutzte Mahnmal in der alten Burgruine ist von Unbekannten geschändet worden. "Nicht Opfer, sondern Täter", steht über den Namen gefallener Soldaten. Betreuer der Gedenkstätte sind empört. Jürgen Einhaus hat einen besonderen Grund.

SYBURG

, 03.09.2014, 19:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unbekannte schänden Friedens-Gedenkstätte auf der Hohensyburg

Blick auf das Mahnmal in der Burgruine.

Sprachlos steht der 63-jährige Syburger Jürgen Einhaus in der Burgruine auf der Syburg. Sein Blick wechselt zwischen den Gedenktafeln, die an die gefallenen Syburger Soldaten aus dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg erinnern, und fällt dann auf die 1930 errichtete Skulptur, die einen Gefallenen zeigt. Diesen Ort nutzen die Syburger Jahr für Jahr am Volkstrauertag, um an die Folgen von übertriebenem Nationalismus und Krieg zu erinnern.

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