Unbekannte verbrennen Kranz vor jüdischem Mahnmal

Randale durch Rechtsradikale

Nach der Randale in der Neujahrs-Nacht in Dorstfeld verfolgt die Polizei Spuren in die Rechtsextremisten-Szene. Mitglieder des verbotenen "Nationalen Widerstands" wohnen in dem Stadtteil. Sie sollen Polizisten in der Nacht zum Januar 2015 mit Böllern beworfen haben. Auch ein jüdisches Mahnmal wurde Ziel der Randalierer.

DORSTFELD

, 02.01.2015, 18:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unbekannte verbrennen Kranz vor jüdischem Mahnmal

Dieses Mahnmal erinnert an eine Synaoge in Dorstfeld.

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Auf ihrer Internetseite veröffentlichten die Dorstfelder Rechtsextremisten einen Bericht über das Geschehen. Der Text liest sich wie ein Bekennerschreiben. Ein Foto zeigt eine maskierte Person vor dem Mahnmal, das an eine jüdische Synagoge und die Opfer nationalsozialistischer Gewalt erinnert. Vor dem Mahnmal leuchtet ein Feuerschein. Am 9. und 10. November 1938 brannten die Nationalsozialisten in Deutschland die Synagogen der jüdischen Gemeinden nieder.

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