Unbekannter vergewaltigt Frau (21) in Unterführung

Huckarde

Eine 21-jährige Dortmunderin ist am Samstagabend an einem einsamen Verbindungsweg in Huckarde vergewaltigt worden. Damit nicht genug: Der Täter raubte die junge Frau anschließend aus. Die Polizei sucht den Flüchtigen.

HUCKARDE

, 31.03.2014, 13:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Unbekannter vergewaltigt Frau (21) in Unterführung

An dieser einsam gelegenen Unterführung ist die junge Frau vergewaltigt worden.

Es war dunkel um 21.55 Uhr, als die Frau mit der S-Bahn am Bahnhof Huckarde ankam. Bereits nachdem sie aus dem Zug ausgestiegen war, fiel ihr ein dunkelhäutiger Mann auf.

Sie lief laut Mitteilung der Polizei parallel zur Bahnlinie über einen Fußweg und eine Fußgängerbrücke in Richtung Süden. Ein Verbinundgsweg im Bereich der S-Bahn-Haltestelle Aspeystraße in Richtung Rahmer Straße. Etwa 400 Meter liegen zwischen der S-Bahnhof-Huckarde und dem Tatort.

auf einer größeren Karte anzeigen Der Unbekannte folgte ihr. Die junge Frau bekam Angst, griff nach ihrem Handy und tat so, als würde sie mit jemandem telefonieren. Sie wurde langsamer, der Mann überholte sie. Der Weg führte die Frau durch eine Unterführung. Darüber quert die West-Ost-Bahnlinie. Dort sei der Täter plötzlich von vorne auf sie zugestürmt, gab die Frau bei der Polizei an. Die junge Frau ließ vor Schreck ihr Handy fallen.

Der Mann soll dann gerufen haben: "Wo ist das Handy, wo ist das Handy?" Dann stieß der Mann die 21-Jährige zu Boden und vergewaltigte sie im Bereich der Unterführung. Anschließend raubte er die Handtasche seines Opfers und vermutlich auch das Handy, so die Polizei. 

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Vergewaltigung in Huckarde: Bilder vom Tatort

In Huckarde ist am 29. März 2014 eine 21-jährige Frau vergewaltigt worden. Der 30 bis 40 Jahre alte Täter attackierte die junge Frau kurz vor 22 Uhr unter einer Unterführung auf einem von außen schlecht einsehbaren Verbindungsweg. Der Weg führt von der S-Bahnstation an der Aspeystraße in Huckarde zur Rahmer Straße.
31.03.2014
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Eine Schülerin, unterwegs auf dem Verbindungsweg, auf dem am 29. März 2014 eine 21-jährige Frau vergewaltigt wurde.© Foto: Peter Bandermann
Über diese Brücke ging das spätere Vergewaltigungs-Opfer, um einen Verbindungsweg zu erreichen. Längst spürte sie, dass sie erkannt wird.© Foto: Peter Bandermann
Blick auf den Tatort in Huckarde. Von außen ist das Gelände kaum einsehbar.© Foto: Peter Bandermann
Vor der Tat kam der Unbekannte der Frau in diesem Bereich entgegen. Zuvor hatte er sie überholt.© Foto: Peter Bandermann
In diesem Tunnel vergewaltigte der unbekannte Mann die 21-jährige Frau.© Foto: Peter Bandermann
Der Verbindugsweg (rechts) führt von der S-Bahnstation zur Rahmer Straße.© Foto: Peter Bandermann
Eine S-Bahn passiert den Tatort.© Foto: Peter Bandermann
"Man hat jetzt Angst um seine Kinder": Die Mütter Bianca Grützmacher (links) und Manuela Reinholz aus Huckarde machen sich Sorgen.© Foto: Peter Bandermann
Über diesen Weg ging die 21-Jährige, um dann auf einer Brücke die Gleise zu überqueren.© Foto: Peter Bandermann
Der S-Bahnhof in Huckarde.© Foto: Peter Bandermann
Der S-Bahnhof in Huckarde: Von hier aus verfolgte der unbekannte Täter die 21-jährige Frau, um sie später zu vergewaltigen.© Foto: Peter Bandermann
Das Opfer war am Bahnsteig rechts ausgestiegen. Von dort aus verfolgte der Unbekannte die junge Frau.© Foto: Peter Bandermann
Der Täter verfolgte sein Opfer, eine 21-jährige Frau, am 29. März 2014 vom S-Bahnhof Huckarde aus.© Foto: Peter Bandermann
Blick auf den S-Bahnhof in Huckarde. Hier war das Opfer aus der S-Bahn ausgestiegen.© Foto: Peter Bandermann
Blick auf den S-Bahnhof Huckarde: Von hier aus verfolgte der Täter sein Opfer.© Foto: Peter Bandermann
Der Täter lauerte dem Opfer am Ende dieses Tunnels auf.© Foto: Peter Bandermann
Eine Schülerin, unterwegs auf dem Verbindungsweg, auf dem am 29. März 2014 eine 21-jährige Frau vergewaltigt wurde.© Foto: Peter Bandermann
Blick auf den Tatort, der direkt neben den Gleisen liegt. Von außen ist der Bereich kaum einsehbar.© Foto: Peter Bandermann
Blick auf den Tatort: Unter dieser Unterführung wurde die junge Frau vergewaltigt.© Foto: Peter Bandermann
Eine Schülerin, unterwegs auf dem Verbindungsweg, auf dem am 29. März 2014 eine 21-jährige Frau vergewaltigt wurde.© Foto: Peter Bandermann
Hinter dieser Unterführung lauerte der Täter auf sein Opfer.© Foto: Peter Bandermann
Dieser Verbindungsweg ist auch ein Schulweg: Tagsüber nutzten ihn Jungen und Mädchen der Gustav-Heinemann-Gesamtschule. Auch abends an Wochenenden nutzen Jugendliche die Strecke, um zur S-Bahn zu gehen.© Foto: Peter Bandermann
Dieser Verbindungsweg ist auch ein Schulweg: Tagsüber nutzten ihn Jungen und Mädchen der Gustav-Heinemann-Gesamtschule. Auch abends an Wochenenden nutzen Jugendliche die Strecke, um zur S-Bahn zu gehen.© Foto: Peter Bandermann
Dieser Verbindungsweg führt von der S-Bahnstation an der Aspeystraße in Huckarde zur Rahmer Straße. Vergewaltigt wurde die 21-Jährige unter der Unterführung (hinten rechts).© Foto: Peter Bandermann
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Der Täter flüchtete nach der Tat zurück in Richtung S-Bahn-Haltestelle. Die junge Frau habe nach der Tat unter Schock gestanden und nur wenige Angaben zum Täter machen können, so die Polizei.

In der Nähe der Unterführung gibt es Häuser. Auch eine Kleingartenanlage befindet sich dort. Allerdings liegt der Weg zehn Meter tiefer als die Wohnbebauung. Von außen ist das Gebiet schlecht einsehbar.  Anwohner berichten, dass der Weg durch die Unterführung häufig von Diskogängern benutzt werde, die die einsame Strecke als Abkürzung auf dem Weg zur S-Bahn-Haltestelle Huckarde nutzten. Tagsüber liefen dort Schüler entlang, die zur Gustav-Heinemann-Gesamtschule wollen.

Das Opfer beschrieb beschrieb den Täter wie folgt: Der Mann war circa 30 bis 40 Jahre alt, war 1,75 Meter groß, mit sehr dunkler Hautfarbe. Die Frau beschrieb ihn als "Schwarzafrikaner". Sein Körperbau sei auffallend schmächtig gewesen. Seine Erscheinung wird als sehr gepflegt beschrieben. Er habe akzentfrei Deutsch gesprochen. Der Mann trug eine helle Stoffhose.

Die Beute: Er erbeutete eine schwarze Handtasche mit goldfarbenen Griffen. Dazu geghört eine hellgrün-weiß-karierte Geldbörse mit 10 Euro Bargeld. Dazu vermutlich das Handy der Marke "Samsung Galaxy Ace - LaFleur-Edition".

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