Unionspolitiker kritisieren Corona-Impfaufruf von Scholz - Laschet stellt Forderung

Coronavirus

Unionspolitiker kritisieren SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz für dessen Impfaufruf. Scholz hatte unübliche Worte für seinen Appell genutzt.

Oberhausen/Berlin

04.09.2021, 20:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister, wird für seinen Impf-Aufruf kritisiert.

Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister, wird für seinen Impf-Aufruf kritisiert. © picture alliance/dpa

Unionspolitiker haben Olaf Scholz für einen Impfaufruf kritisiert, in dem der SPD-Kanzlerkandidat die bislang gegen Corona Geimpften als Versuchskaninchen bezeichnet hatte. „Menschen sind keine Versuchskaninchen in diesem Land“, sagte Unionskanzlerkandidat Armin Laschet am Samstag beim Landesparteitag der Brandenburger CDU in Potsdam. Er forderte seinen Konkurrenten auf, von derartigen Begriffen Abstand zu nehmen.

Scholz hatte zuvor mit diesen Worten für das Impfen gegen Covid-19 geworben: „50 Millionen sind jetzt zwei Mal geimpft. Wir waren ja alle die Versuchskaninchen für diejenigen, die bisher abgewartet haben. Deshalb sage ich als einer dieser 50 Millionen - es ist gut gegangen! Bitte macht mit“, sagte Scholz in einem Interview der NRW-Lokalradios.

Spahn kritisiert Scholz

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schrieb mit Blick auf die Aussage bei Twitter: „So eine Wortwahl ist eine Steilvorlage für die, die mit Halb- und Unwahrheiten Vertrauen untergraben wollen.“ Ähnlich hatte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak argumentiert.

dpa

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