„Unna braucht Eis“ verärgert über „pauschale“ Antworten der WBU

rnFragenkatalog zur Eissporthalle

Die Stadtverwaltung hat den Fragenkatalog der Bürgerinitiative „Unna braucht Eis“ beantwortet – allerdings bleiben viele Fragen offen. Das finden zumindest die Mitglieder der Bürgerinitiative.

Unna

, 22.07.2018, 11:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Stadtverwaltung und die Wirtschaftsbetriebe Unna (WBU) haben den Fragenkatalog der Bürgerinitiative „Unna braucht Eis“ beantwortet – allerdings spricht die Bürgerinitiative von „Pauschalantworten“ und kritisiert, dass nicht alle ihre Fragen beantwortet wurden. Die Bürgerinitiative hatte den Fragenkatalog nach der Ortsbegehung der Eissporthalle am 16. Juli an die Stadtverwaltung übermittelt.

Für die Bürgerinitiative steht vor allem die Frage nach den Energiekosten der Halle im Raum. So fragten sie bei der WBU nach Zahlen und Daten der Energiekosten sowie nach technischen Zustandsberichten und Gutachten und den Namen der mit der Begutachtung beauftragten Fachunternehmen an.

Diese seien ihnen jedoch nicht zur Verfügung gestellt worden, so die Bürgerinitiative in einer Pressemitteilung. Begründet habe dies die WBU damit, dass ihr einzelne Dokumentationen wie beispielsweise TÜV-Berichte nicht vorlägen. Zudem hätten die Wirtschaftsbetriebe auf den Datenschutz verwiesen, sagt die Bürgerinitiative in ihrer Mitteilung. „Es wurde in weiten Teilen pauschal darauf verwiesen, dass die entsprechenden Daten von der Pächterin erhoben worden und der WBU daher nicht bekannt seien“, so die Mitteilung weiter.

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Die angefragte Einsicht in ein Architekten-Gutachten aus dem Jahr 2014, das der WBU aus Sicht der Bürgerinitiative „unstreitig“ vorliegt, sei durch die WBU „ohne nähere Begründung“ abgelehnt worden. Allerdings sei man zu einem gemeinsamen Gespräch mit dem Architektenbüro eingeladen worden.

Die Bürgerinitiative prüft derzeit mehrere Szenarien, wie sie in Unna weiterhin Eissport ermöglichen kann. Parallel zu den dafür notwendigen Prüfungen der Eissporthalle geht auch die Professionalisierung der Initiative voran: Am 18. Juli trafen sich die Mitglieder zu einer „Vorvereinsgründung“ mit dem Ziel, „Unna braucht Eis“ in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Auf dem Stadtfest vom 31. August bis 2. September wird „Unna braucht Eis“ mit einem Stand auf der Bahnhofstraße vertreten sein.

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