Unruhe um die Beachsport-Halle

Zwangsversteigerung droht

Ist das ganzjährige Beachvolleyball-Vergnügen in der blue beach-Halle am Kemnader See durch finanzielle Probleme des Erbbaurechtnehmers fürs Grundstück gefährdet? Wilfried Perner, Geschäftsführer der Freizeitzentrum Kemnade GmbH, verneint das und bleibt gelassen.

Witten

von Von Susanne Linka

, 27.11.2011, 13:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Halle ist beliebt: Events wie der Barbecue Day im Sommer locken zahlreiche Gäste auf das Beach Sport-Gelände.

Die Halle ist beliebt: Events wie der Barbecue Day im Sommer locken zahlreiche Gäste auf das Beach Sport-Gelände.

 Das Gericht gibt für das Gelände an der Luhnsmühle, das zur Freizeitzentrum Kemnade GmbH (FZK) gehört, einen Verkehrswert von 1,427 750 Euro an.  FZK-Geschäftsführer Wilfried Perner macht sich aber derzeit keine großen Sorgen: „Wir sind mit dem jetzigen Mieter sehr zufrieden und wissen, dass er gerade mit dem ehemaligen Pächter über das Erbbaurecht verhandelt.“

Der Geschäftsführer ist zuversichtlich, dass es zu einer Einigung kommt und der jetzige Mieter das Erbbaurecht übernimmt: „Letztlich müssen wir zustimmen und das würden wir in diesem Fall tun.“

Perner hält es für unwahrscheinlich, dass es doch zur Zwangsversteigerung kommt. Sollte es wider Erwarten doch der Fall sein, sieht er darin auch keine Gefahr: „Das Gelände ist für die Freizeitnutzung bestimmt.“ Er geht davon aus, dass die FZK auch in diesem Fall ein Wörtchen mitzureden hätte.