Unterspültes Haus droht nach Unwetter einzustürzen

Bärenbruch

Nach dem schweren Unwetter hat die Feuerwehr drei Häuser in Marten evakuieren müssen. Ein Haus ist von den großen Wassermassen des Unwetters von Samstagabend unterspült worden. Das Haus hat sich nach hinten gesenkt. Es droht einzustürzen. Noch ist unklar, ob es zu retten ist.

MARTEN

, 13.07.2014, 21:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf der Rückseite sind die Schäden deutlich sichtbar.

Auf der Rückseite sind die Schäden deutlich sichtbar.

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Bärenbruch: Haus droht einzustürzen

Die Fluten des Starkregens am Samstagabend haben ein Haus im Bärenbruch in Marten unterspült, es droht einzustürzen. Seine Bewohner sowie die Bewohner zweier angrenzender Häuser mussten die Gebäude verlassen.
13.07.2014
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Auf der Rückseite sind die Schäden deutlich sichtbar.© Foto: Oliver Schaper
Der Anbau sackt immer weiter ab.© Foto: Nils Heimann
Die Straße "Bärenbruch" wurde weiträumig rund um das einsturzgefährdete Haus abgesperrt.© Foto: Nils Heimann
Auch das Haus weist schon Risse auf.© Foto: Nils Heimann
Die Straße "Bärenbruch" wurde weiträumig rund um das einsturzgefährdete Haus abgesperrt.© Foto: Nils Heimann
Der Anbau (hinten im Bild) sackt immer weiter ab.© Foto: Nils Heimann
Vor dem Anbau sieht man, wie der Boden nachgibt.© Foto: Nils Heimann
Auch das Haus weist schon Risse auf.© Foto: Nils Heimann
Die Straße "Bärenbruch" wurde weiträumig rund um das einsturzgefährdete Haus abgesperrt.© Foto: Nils Heimann
Der Abstand zwischen beiden Häusern ist größer geworden.© Foto: Oliver Schaper
Der hintere Teil des Hauses ist nach hinten gekippt.© Foto: Oliver Schaper
Hier ist die Feuerwehr mit Absicherungsarbeiten beschäftigt.© Foto: Oliver Schaper
Die Feuerwehr musste zu einem Einsatz in Marten ausrücken.© Foto: Oliver Schaper
Bis weitere Sicherungszäune eintrafen, passte ein Feuerwehrmann auf die Gefahrenstelle auf.© Foto: Oliver Schaper
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Die Stadt kann noch keine Prognosen machen, ob das Haus zu retten ist. Der Statiker vom Bauordnungsamt war am Montagmittag vor Ort. Mindestens drei Tage dauert es, den Zustand des Gebäudes und des Untergrunds festzustellen. Daher hat die Stadt für die nächsten drei Tage einen Sicherheitsdienst engagiert, der verhindern soll, dass Personen das Gebäude betreten. Auch der Eigentümer der Immobilie hat schon eine Baufirma beauftragt, um den Zustand festzustellen.

Am Montagabend trifft sich eine Gruppe von Fachleute vor Ort mit NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider, der auch Dortmunder Landtagsabgeordneter ist, um ihm ein Bild von der Lage dort zu verschaffen.  Die Straße Bärenbruch bleibt bis auf weiteres gesperrt.

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Die Feuerwehr hat drei Häuser evakuieren müssen: Das betroffene Haus mit der Nummer 12 sowie die angrenzenden Gebäude 10 und 14. Fünf Bewohner mussten in Notunterkünfte gebracht werden.

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Die Helfer der Feuerwehr haben das Gebiet weiträumig abgesperrt. Zunächst mit Absperrband, später mit Bauzäunen soll gesichert werden, dass niemand die Gefahrenstelle betritt. Ein privater Sicherheitsdienst sowie die Feuerwehr kontrollieren das Gebiet.

Weitere Sicherungen könne die Feuerwehr am Abend nicht vornehmen, so ein Sprecher. Fachleute waren vor Ort, die sich das Gebäude angesehen hatten. "Wir sichern vorerst nicht, das Gebäude hat sich fast komplett nach hinten gesenkt." Ohne Spezialgerät sei dies zu gefährlich.

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