Unveränderter VfL gegen Sandhausen

Zurück in die Spur

Die Erinnerungen im Bochumer Lager an das Hinspiel in Sandhausen sind nicht schön: Niederlage in der Nachspielzeit, Rote Karte für Torwart Andi Luthe und der Anfang vom Ende der Hoffnungen, womöglich in den Kampf um die Aufstiegsplätze eingreifen zu können.

BOCHUM

20.03.2014, 16:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Unveränderter VfL gegen Sandhausen

Im Hinspiel sah VfL-Torwart Andreas Luthe die Rote Karte. Wütend trat er damals eine Wasserflasche vom Rasen.

Freitagabend heißt der Gegner wieder Sandhausen - und der VfL Bochum will die Chance nutzen, um einiges zurechtzurücken. "Was wir damals verspielt haben, können wir nicht wieder gutmachen", sagt Peter Neururer, "aber wir können, aufbauend auf unserem Sieg beim VfR Aalen, wieder zurückfinden in die Spur und unser Ziel verfolgen, möglichst früh den Klassenerhalt amtlich zu machen."Bastians und Freier dabei

Dazu steht Bochums Trainer das Erfolgsteam aus der Vorwoche zur Verfügung. Slawo Freier, der in Aalen ein vielversprechendes Comeback feierte, hat den Schlag auf das Schienbein ohne Schaden überstanden, am Donnerstag ohne Einschränkungen mittrainiert und gehört heute zur Start-Elf. Das gilt auch für Felix Bastians, der zu Wochenbeginn wegen Problemen an der Plantarsehne beim Training fehlte.

Peter Neururer wird an seinem 4-3-3-System festhalten und Mirkan Aydin nach dessen guter Leistung in Aalen wieder als einzige nominelle Spitzen nominieren. "Dabei messe ich Mirkan nicht nur an seinen Toren", sagt Neururer. "Wenn er sich genauso einbringt und ein ähnliches Pensum absolviert, wie gegen Aalen, bin ich mit ihm auch zufrieden, selbst wenn er kein Tor erzielt. Aber an der Aalener Leistung muss er sich jetzt messen lassen." Zwei Stürmer in die Start-Elf zu stellen, daran denkt Bochums Trainer zunächst nicht: "Ich glaube, dass uns Richie Sukuta-Pasu im Moment mehr hilft, wenn er von der Bank ins Spiel kommt."

Die Psyche beflügeln

Spielverlauf und Ergebnis werden die Richtung vorgeben, in die sich der VfL Bochum in den kommenden Wochen bewegt. Ein weiterer Sieg werde die Psyche der Bochumer beflügeln, glaubt der Trainer. "Und die spielt, wie ja jeder weiß, im Fußball eine ganz besondere Rolle", sagt Peter Neururer, der darüber "echt erschrocken ist, dass Sandhausen vier Punkte mehr hat als wir."

An dieser Tatsache können der Trainer und sein Team gravierende Änderungen vornehmen. Auch wenn es für den VfL eine große Herausforderung werden wird, die zweitbeste Abwehr der Liga zu bezwingen.

 

 

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