Vandalen zerstören Sandkunst

WITTEN Vandalen haben sich offenbar am frühen Dienstagmorgen über zwei der elf Sandkunstwerke am Kemnader Stausee hergemacht. Zum ersten Mal in der sechsjährigen Geschichte des Festivals ist so etwas passiert.

von Von Susanne Linka

, 31.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Mir ist das Herz stehen geblieben. So etwas habe ich noch nicht erlebt", zeigte sich gestern Mitveranstalter Honne  Dohrmann schockiert: Zwei von elf Kunstwerken, die derzeit auf dem Gelände am Kemnader Stausee ausgestellt sind, wurden sc hwer beschädigt.

"Mir ist das Herz stehen geblieben. So etwas habe ich noch nicht erlebt", zeigte sich gestern Mitveranstalter Honne  Dohrmann schockiert: Zwei von elf Kunstwerken, die derzeit auf dem Gelände am Kemnader Stausee ausgestellt sind, wurden sc hwer beschädigt.

Seit sechs Jahren organisiert Dohrmann die Veranstaltungen, doch an den Bauwerken aus Sand hat sich bislang noch niemand vergriffen. Getroffen hat es die Skulpturen "Sonnen" von der Ukrainerin Irina Taflevskaya und "Octobush" des Berliners Ulrich Baentsch. Die Künstler sind schon abgereist: "Unser Trainee Anja Nessler wird die Restaurierungsarbeiten jetzt in Angriff nehmen", so Dohrmann.

Reparatur

Allerdings haben die Vandalen besonders den "Sonnen" stark zugesetzt. Der "Octobush" soll sich bereits Mittwoch wieder in seiner alten Pracht präsentieren. Es sollen nach widersprüchlichen Angaben entweder zwei Männer und eine Frau oder ein Mann und eine Frau gewesen sein, die der Wachdienst um 5 Uhr früh in Richtung des Freizeitbades Heveney flüchten sah.

Fußspuren

Der Wachhund muss sie wohl vertrieben haben. Die Polizei sicherte die Fußspuren und fand mehrere Kleidungsstücke. Sie untersucht, ob sie den Vandalen gehören könnten. Seit der Eröffnung am 25. Juli bestaunten rund 10 000 Besucher die vergänglichen Kunstwerke.

 

Das Festival ist bis zum 9. September täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Zeugen melden sich bitte unter Tel. 209-3521.