Vergiftungsgefahr: Mandeln und Studentenfutter zurückgerufen

Rückruf

Wegen einer Vergiftungsgefahr hat der Hersteller Clasen verschiedene Mandelkerne zurückgerufen. Es sind mehrere Produkte aus unterschiedlichen Märkten betroffen.

NRW

06.03.2021, 18:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Hersteller Clasen hat Mandelkerne zurückgerufen. (Symbolbild)

Der Hersteller Clasen hat Mandelkerne zurückgerufen. (Symbolbild) © Jens Schierenbeck/dpa/gms

Der Hersteller Clasen hat Mandelkerne zurückgerufen. „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich einzelne Bittermandeln in den Packungen befinden können“, teilte das Portal Lebensmittelwarnung.de mit. Das in Bittermandeln enthaltende Amygdalin setze bei der Verdauung Blausäure frei und könne Vergiftungserscheinungen wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auslösen.

Die Mandelkerne wurden in Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen verkauft.

Auch Produkte von Edeka betroffen

Betroffen seien die Produkte „Clasen Bio Mandelkerne 200 Gramm“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.12.2021 und der Chargennummer 70108662, „Clasen Bio Nusskernmischung 200 Gramm“ der Charge 70110732 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 27.10.2021 sowie das mindestens bis zum 25.09.2021 haltbare „Clasen Bio Premium Studentenfutter 125 Gramm“ mit der Chargennummer 70109372.

Auch die 200-Gramm-Packungen der Produkte „Edeka Bio Mandeln“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 23.11.2021 und das „Edeka Bio Studentenfutter“, mindestens haltbar bis zum 23.01.2022, wurden zurückgerufen.

Kunden können Produkte ohne Kassenbon zurückgeben

Wie das Portal Produktwarnung.eu mitteilte, wurden die Artikel bundesweit bei folgenden Lebensmitteleinzelhandelsketten angeboten:

  • akzenta GmbH & Co KG
  • Citti Märkte GmbH & Co KG
  • Edeka
  • Famila Handelsmarkt Kiel GmbH & Co KG
  • FrischeParadies GmbH & Co. KG
  • HIT Handelsgruppe GmbH & Co KG
  • Michael Brücken Kaufpark GmbH & Co. OHG
  • Real GmbH
  • Rewe Markt GmbH
  • Transgourmet Deutschland GmbH & Co OHG

Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben.

dpa/mia