Vernetzung der Vereine in der Kritik

Erstes Berghofer Forum

Beim Berghofen Forum werden Bürger mit in die Gestaltung des Stadtbezirks einbezogen. Eigentlich gilt Berghofen als schön - doch folgte in den meisten Fällen noch ein "aber" mit weiteren Verbesserungsvorschlägen. Damit Berghofen noch schöner wird.

BERGHOFEN

von Von Christian Stein

, 01.03.2011, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf ein Problem folgt eine Idee. Danach kommt die Lösung. Davon hatten die Bürger beim 1. Berghofer Forum am Montagabend reichlich parat. Gerade eine bessere Vernetzung der Vereine stand dabei im Fokus.

Auf ein Problem folgt eine Idee. Danach kommt die Lösung. Davon hatten die Bürger beim 1. Berghofer Forum am Montagabend reichlich parat. Gerade eine bessere Vernetzung der Vereine stand dabei im Fokus.

Diesen Schönheitsflecken zeigten die Teilnehmer des Berghofer Forums die rote Karte – im wahrsten Sinne des Wortes. Um von den Menschen zu erfahren, an welchen Ecken im Stadtteil dringend Nachholbedarf herrscht, kam Jutta Fuchs und der evangelischen Pfarrerin Meike Friedrich folgende Idee: die Dinge, die die Berghofer stören, gehörten auf eine rote Karteikarte. Auf eine gelbe Karte schrieben sie das, was ihnen an ihrer Heimat gefällt. Und auf die grüne Karte hielten die Berghofer mögliche Lösungsansätze fest. Im Endergebnis sprang ein 3:3-Unentschieden heraus.

Als positiv bezeichneten die Forums-Teilnehmer  

  • die guten Verkehrsanbindungen
  • die attraktiven Einkaufsmöglichkeiten
  • sowie das Angebot an Vereinen

In der Kritik standen

  • die schlechte Ausstattung der Busenberg-Grundschule am Hirschweg
  • die fehlende Kommunikation zwischen den Vereinen
  • und zu wenige generationsübergreifende Angebote

Ein erster Gedanke, wie die Menschen im Stadtteil immer auf dem Laufenden gehalten werden können, war die Anschaffung von elektronischen Schaukästen. Mit Blick auf die verschiedenen Generationen in Berghofen kam den Teilnehmern in den Sinn, "Leih-Großeltern" zu suchen. "Manche Kinder bei uns sind traurig, dass sie keine Omas haben, die ihnen etwas vorlesen", erzählte zum Beispiel Susanne Anft, Leiterin des ev. Kindergartens. Brigitte Steffen vom Seniorenbüro ergänzte: "Mich hat neulich eine Rentnerin gefragt, ob ich nicht einen Jugendlichen kenne, der sich mit Anrufbeantwortern beschäftigt".

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