Versteigerung brachte 4000 Euro für Kinderschutzbund

Kunst-Auktion

WITTEN So manches Schnäppchen konnten am Sonntag Kunstfreunde bei der Versteigerung im Stadtwerke-Foyer machen: Insgesamt kamen rund 60 Arbeiten von 30 namhaften Künstlern unter den Hammer.

von Von Susanne Linka

, 24.05.2009, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Als Auktionator trat Ex-Bürgermeister Klaus Lohmann in Aktion.

Als Auktionator trat Ex-Bürgermeister Klaus Lohmann in Aktion.

Die Wittener Künstlerin Dagmar Vogt hatte die Auktion für den Lions-Club Rebecca Hanf organisiert. „Die Künstler geben 20 Prozent ihres Verkaufserlöses an den Kinderschutzbund weiter und riskieren, dass ihre Arbeiten für einen Preis weggehen, der deutlich unter den sonst denkbaren Einnahmen liegt“, hatte die derzeitige Lions-Präsidentin Claudia Pohler-Ricken zu Beginn der Veranstaltung deren Einsatz gewürdigt. Das jeweilige Mindestgebot lag bei 50 Prozent des Schätzpreises, und Auktionator Klaus Lohmann (Foto) musste häufig zu diesem Einstiegsgebot auch schon den Zuschlag erteilen.

Viele Arbeiten mit einem vierstelligen Einstiegspreis blieben zunächst ohne Interessenten. So locker saß den Wittenern das Geld bei der Benefiz-Auktion nicht. Trotzdem gehen 4000 Euro an den Wittener Kinderschutzbund, der seine kleinen Schützlinge stark machen will für die verantwortliche Gestaltung ihres Lebens. Insgesamt wurden 17000 Euro für die Kunst umgesetzt. Den Anteil von 3300 Euro für den Kinderschutzbund stockten die Stadtwerke auf. In ihrem Foyer wird auch künftig das teuerste Gemälde aus dem Auktionskatalog hängen: Die Stadtwerke haben „Kanusport“ von Julia Schwarzmann ersteigert. Am Ende waren alle zufrieden: Eine Wiederholung der Aktion in den nächsten Jahren ist nicht ausgeschlossen.